Motek

Konsequent auf Produktion konzentriert

Die Motek ist das nächste Roboter-Highlight 2016

Robotertechnik bildet bei der kommenden Motek im Oktober erneut einen Messeschwerpunkt. (Foto: Motek)

Rund 2,3 Millionen Robotereinheiten sollen in zwei Jahren weltweit in den Werkshallen arbeiten – das sind mehr Einwohner, als Zentral-Paris aufweisen kann. Dieses Bild zeigt, wie engagiert und global die Industrie bei den Roboterkäufen aktiv wird. Im letzten Jahr wurden allein knapp 250.000 Einheiten geordert.

Deutschland war dabei mit 20.000 Orders beteiligt. In Eu-ropa folgen mit weitem Abstand Italien (6.700 Einheiten) und Spanien (3.800). Zum Vergleich: China allein bestellte 67.000 Industrieroboter – und hat sich in den nächsten Jahren viel vorgenommen. Bei einer Roboterdichte von 36 Einheiten auf 10.000 Arbeitnehmer belegt das Reich der Mitte gegenwärtig weltweit Rang 28. Das soll sich bis 2020 auf 150 Einheiten ändern und würde die Chinesen unter die ersten zehn im Populations-Ranking für Roboter katapultieren.

Aussteller- und Besucher- erfolg der diesjährigen Automatica unterstreichen das industrielle Trendthema noch einmal. Die Messe hatte im Vorfeld deutsche Industriemanager befragt. 81 Prozent der Automationsprofis waren der Ansicht, dass der Einsatz von Robotern in mittelständischen Betrieben stark zunehmen wird. Einer der Treiber für diesen Trend ist die Mensch-Roboter-Kollaboration, was in München das große Thema war.

Nach der Erfolgs-Automatica knüpft in diesem Herbst die Motek in Stuttgart an das Trendthema an: Die Messe zeigt „Roboter-Systemintegration im Weltformat mit der visualisierten und in Haptik erlebbaren Prozessfähigkeit“, so Veranstalter Schall selbstbewusst – mit Robotern in zahlreichen Anwendungsbereichen. Mit ihrer konsequenten Fokussierung auf die Produktions- und Montageautomatisierung kommt sie ganz besonders industriellen Interessen entgegen.

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