Kleberoboter

Kleberoboter: Auf den Punkt

Kein Spritzer geht daneben, wenn die Produktionsanlage MDK 26611 von Martin Mechanic ihren Dienst versieht, behauptet der Hersteller, denn ein Roboter hilft dabei, dass der Auftraggeber, ein Kunststoffverarbeiter, immer mit sauberen und sicheren Ergebnissen aufwarten kann. Das Problem: Damit Fensterscheiben exakt eingesetzt werden können, müssen die Halterungen bombenfest und an der richtigen Stelle sitzen. Der Maschinenführer legt zunächst die Brackets von Hand in die Werkstückträger ein. Die zehn Halterungen holt ein Fanuc-Roboter aus der jeweiligen Schublade mit Hilfe seines Mehrfachgreifers ab. Der Kleberkopf fährt mit jedem Bracket durch den Flüssigklebstoff, um es mit leichtem Druck auf die Glasscheibe aufzusetzen. Vorher musste der Roboter allerdings noch die Glasscheibe vom Rungenwagen abholen. Sie wird auf dem Fügetisch in Position gebracht. Da die Scheiben aus flexiblem Material gefertigt sind, fixieren zentrische Spannelemente sie automatisch mittig in der entsprechenden Sollposition. Nur so können die Halterungen sicher auf die richtige Stelle geklebt werden. Der Roboter holt die fertige Glasscheibe mit einem weiteren Greifer vom Arbeitstisch wieder ab und legt sie zurück in den Rungenwagen. Zuvor kennzeichnet ein Barcode-Scanner jede Scheibe mit einer Seriennummer. Die Anlage wird über eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) gelenkt, die Martin Mechanic programmiert hat. bw

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