Kapazitiver Kollisionsschutz

Roboter berührungslos überwachen

Mayser geht in der Absicherung für kollaborierende, kooperierende und koexistierende Systeme einen Schritt weiter: Neben der taktilen Absicherung werden MRK-Arbeitsplätze nun auch berührungslos überwacht.

Studie zur sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK): Mayser überwacht Roboter berührungslos durch eingebaute Sensoren. (Bild: Mayser)

„Erstmals ist keine Kraftaufwendung zum Auslösen der schützenden Sensorik nötig. Damit werden Verletzungen für Menschen, die direkt mit Robotern zusammenarbeiten, praktisch ausgeschlossen“, so Vertriebsleiter Wolfgang Schick. Möglich mache dies der kapazitive Kollisionsschutz: Die Sensorik im Kollisionsschutz erkennt Personen oder leitfähige Objekte. Durch die Auswertung eines kapazitiven Feldes, das sich bei Annäherung ändert, wird der Roboter rechtzeitig verlangsamt oder gestoppt.

Die Reichweite des Feldes kann individuell eingestellt werden, je nachdem, ob eine leichte Berührung oder eine berührungslose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter gewünscht wird. Die Sensorik, erkennt auch, wenn sich der Mensch aus dem Gefahrenbereich entfernt hat. Es bestehe auch keine Verletzungsgefahr bei Berührungen, heißt es. Deshalb ist für das Schutzsystem nach der Ausarbeitung der Studie eine Zertifizierung gemäß ISO 13849-1 Kategorie 3 PL d geplant. as

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Cobots

Kollaboration mit sieben Achsen

Sieben-achsige Cobots. Mit dem Robotik-Ingenieur Kristian Kassow und seinen zwei Partnern steckt hinter dem 2014 in Kopenhagen gegründeten Start-Up Kassow Robots ein erfahrenes Gründerteam.

mehr...
Zur Startseite