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Softwareplattform XRobRoboter-Programmierung leicht gemacht

Profactor-XRoB

Das Forschungsunternehmen Profactor präsentiert auf der Automatica das XRob-Softwaresystem für flexible Robotik. Es ermöglicht auch unerfahrenen Personen den Umgang mit Robotern.

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RobotikZugang zu unsichtbaren Welten

,,Die Infrarot-Technologie macht Unsichtbares sichtbar und ermöglicht den Zugang zu verborgenen Informationen". Auf dieser Erkenntnis beruht offenbar die erfolgreiche Geschäftsidee der Thermosensorik GmbH aus Erlangen. Sie offeriert mit ihrem Know-how wichtige ,,Lebenshilfen", auch und gerade für die technische Praxis. Als Beispiel steht hier die vollautomatisch arbeitende Anlage zum zerstörungsfreien Prüfen von Hochleistungs-Turbinenschaufeln.
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Robotik: Zugang zu unsichtbaren Welten

Die aus Inconel-Guss bestehenden, komplex geformten Hochleistungs-Turbinenschaufeln werden mit Wärmedämmschichten aus hochtemperaturfester Spezialkeramik beschichtet. Schadhafte Turbinenschaufeln können zum abrupten Ausfall von Flugzeugantrieben und zu langen Stillstandszeiten für ganze Kraftwerke führen. Da bietet sich die bildgebende, vollflächige Prüfung jeder einzelnen, einzubauenden Turbinenschaufel an.

Mit Mittelpunkt der neuartigen Turbinenschaufel-Prüfanlage steht ein Stäubli-Roboter, der die hochauflösende Infrarot-Kamera führt. Die Turbinenschaufeln erreichen den Roboterarbeitsbereich auf einem Drehtisch.

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Gerade die Qualität der Wärmedämmschichten ist von außerordentlicher Bedeutung für die Standzeit der Turbinenschaufeln. Insgesamt erledigt die rund um die Uhr laufende, automatisch arbeitende Prüfanlage fünf Prüfaufgaben:

1. Schichtdickenmessung der keramischen Wärmedämmschicht,

2. Wanddickenmessung der Gussgrundkörper,

3. Untersuchung auf unsichtbare Risse,

4. Untersuchung auf Delaminationen, also Bereiche, in denen die Wärmedämmschicht weniger gut auf dem Gussmaterial haftet,

5. Prüfung der Durchgängigkeit der Kühlluftbohrungen.

Diese Prüfungen erledigt die Prüfanlage an einer typischen Turbinenschaufel, bei der zur Erfassung der gesamten Schaufeloberfläche die Infrarot-Kamera vom Roboter in fünf Positionen gebracht wird, in 40 Sekunden.

Zur Auswahl des Roboters führte Thermosensorik-Geschäftsführer Thomas Hierl folgendes an: ,,Diese Roboter bieten die von uns geforderte hohe Reproduktionsgenauigkeit aller anzufahrenden Prüfpositionen. Auch die Softwareschnittstelle ermöglicht es uns in bequemer Weise, die gesamte Applikation aus einem PC heraus zu steuern."

Auf der Messe lüftete diese Applikation noch ein weiteres Geheimnis: Die Infrarot-Kamera belegte, dass die Nasen von Frauen im Mittel signifikant kälter waren als die der Männer. Sie sehen, dieser Technologie bleibt wohl fast nichts verborgen.Peter Springfeld

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