Manipulatoren, Robotik und Systemlösungen

handling award für die Robomill-Oberflächenbearbeitung

In der Kategorie Manipulatoren, Robotik und Systemlösungen ging der dritte Platz an Boll Automation für Robomill, einer neuartige Roboterlösung für die flexible Präzisionsbearbeitung von Oberflächen ab Losgröße 1.

Verlagsleiter Peter Eberhard gratuliert André Peters von Boll Automation. © Manuel Hauptmannl

Die Oberflächenbearbeitung ist einer der wichtigsten Qualitätsindikatoren im Formen- und Werkzeugbau. Bis dato erfolgt sie vorwiegend manuell. Eine möglicherweise unzureichende Ergonomie sowie schwankende Bearbeitungsergebnisse je nach Bediener und Tagesverfassung sind hier zwei Problemaspekte. Wo die Oberflächenbearbeitung bereits automatisiert stattfindet, fehlt oft die Möglichkeit, schnell auf Prozessänderungen zu reagieren, etwa bei neuen Formen.

Mit Hilfe des Robomill-Prinzips macht Boll Automation es nun möglich, Werkzeugformen auch in sehr kleinen Losgrößen (bis hin zu Losgröße 1) effizient und flexibel zu automatisieren. Robomill nutzt die Stärken aus beiden Welten: Das Prozess-Know-how, die kognitiven Fähigkeiten und die Flexibilität des Menschen werden optimal mit den Stärken eines modernen, sensitiven MRK-Roboters kombiniert. Robomill ermöglicht die Automatisierung eines Polier- und Bearbeitungsprozesses ohne CAD-Daten; die Programmierung wird durch Teaching-by-Demonstration mit einem MRK-Roboter umgesetzt. Den nachfolgenden Bearbeitungsprozess, der je nach Bauteilgeometrie bis zu mehreren Stunden dauern kann, übernimmt Robomill.

Vorteil Zeit, Vorteil Ergonomie: Robomill vermeidet belastende Werkzeugvibrationen und schlechte Körperhaltungen. © Boll

Die Bedienung des flexiblen Robotersystems für die Präzisionsbearbeitung von Formen und Werkzeugen kann jeder übernehmen; Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Zudem bietet es Ergonomievorteile. pb

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