Gussteile-Nachbearbeitung

Gussgrate entfernen

Die insbesondere bei größeren Gussteilen typischerweise undefinierte Ausbildung der Gussgrate und Angusskanäle hat bisher die automatische Nacharbeit mit Systemen erschwert. Durch eine Kombination von Robotik mit visueller Messtechnik und intelligenten Werkzeugen werden in der Nachbearbeitung von Gussteilen, aber auch von Rohren oder ähnlichen Teilen neue Möglichkeiten eröffnet, teilte das Unternehmen Boll mit.

Nachbearbeitung von Gussteilen

Nach der automatisierten Zuführung des Gussteiles in die Anlage wird zuerst durch Vermessung dessen Position erfasst und eine Entgratungsstrategie ausgewählt, die dann ein Roboter mit den passenden Werkzeugen umsetzt. Mittels intelligenter Werkzeugtechnik werden die verschiedenen Gratstärken erkannt und nur genau der Grat oder Angusskanal entfernt, ohne Reste stehen zu lassen oder zu viel Material abzutragen. Die benötigten Werkzeuge werden in einer Werkzeugwechselstation aufbewahrt und vom Roboter automatisch selbst gewechselt. Während der Aufbewahrung in der Werkzeugwechselstation können vom Bediener im laufenden Betrieb kleinere Wartungs- und Wechselarbeiten an den benötigten Werkzeugen durchgeführt werden.

Eine Positioniereinheit ermöglicht das Rotieren des Gussteils und steigert dadurch die Zugänglichkeit. Das System ist auch in rauen und verschmutzten Umgebungen einsetzbar – 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche. as

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