Einfache Programmierung

Schnelle Integration

Die Vorteile intelligenter Automatisierungslösungen liegen auf der Hand: Hersteller können ihre Produktion verschlanken und effizienter gestalten.

Schnelle Inbetriebnahme und einfache Handhabung sind entscheidend dafür, dass Automatisierungslösungen ihr Effizienzversprechen einlösen können. Beim dänischen Getriebehersteller Osvald Jensen hatte sich die Anschaffung der RG2-Doppelgreifer innerhalb von drei Monaten amortisiert. © Onrobot

Zu den Kosten für das Produkt selbst kommen zusätzlich die, die durch die Integration des Roboters in die bestehende Produktionsumgebung entstehen. Denn jede Minute, in der die Produktion aus diesem Grund ruhen muss, kostet. Gleiches gilt für die Zeit, die Mitarbeiter benötigen, um sich mit der Anwendung vertraut zu machen. Schulungen oder externe Servicekräfte, die bei der Systemintegration unterstützen, sind weitere Kostenfaktoren. Je länger die Integration eines Roboters dauert, desto teurer wird die gesamte Anschaffung. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen kann dies zum Problem werden. Unter Umständen halten die Bedenken Hersteller ganz davon ab, in Automatisierungslösungen zu investieren und ihre Produktion damit zukunftsfähig zu machen.

Die Zeit, die es braucht, um einen Roboter zu programmieren, bestimmt seine Rentabilität also maßgeblich. Damit Unternehmen aller Größen von der Automatisierung profitieren können, müssen Anwendungen verfügbar sein, deren Anschaffung sich schnell amortisiert. Hersteller wie Onrobot bieten daher Robotik-Lösungen mit kurzer Integrationszeit an. Besonders die Installation im Plug-and-Play-Verfahren kommt dem zugute. Sie gibt Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit, Aufsätze flexibel zu variieren und so aus einer Vielzahl von Anwendungen zu wählen. Gerade in Produktionsumgebungen, in denen sich die Anforderungen schnell ändern, ist dies von Vorteil. Ist beispielsweise ein Elektronikhersteller mit einer täglich wechselnden Auftragslage konfrontiert, kann ihm das schnelle Variieren der Applikationen dabei helfen, darauf entsprechend zu reagieren.

Anzeige

Auch die Kompatibilität der Produkte mit denen anderer Hersteller begünstigt eine flexible Einsatzfähigkeit und erweitert die Funktionalität der Robotik-Applikation. So können die Nutzer aus einem größeren Spektrum an potenziellem End-of-Arm-Tooling wählen und haben mehr Optionen zur Kombination. Zudem besteht die Möglichkeit, Roboterarme von verschiedenen Herstellern mit den Produkten desselben Greiferherstellers zu bestücken, was Einkauf, Einrichtung und Bedienung erleichtert. Die Greifsysteme und Sensoren von Onrobot sind beispielsweise alle mit den Roboterarmen von Universal Robots sowie teilweise mit denen von Kawasaki, Kuka und Fanuc kompatibel. Zugleich profitieren die Nutzer dabei von der leicht zu erlernenden Steuerung der jeweiligen Geräte. Es zeigt sich, dass am Ende die Benutzerfreundlichkeit der Gesamtapplikation zählt: Sowohl Endeffektor als auch Roboterarm müssen intuitiv zu bedienen sein, um dem Endanwender eine einfache Nutzung zu ermöglichen.

Häufig statten Roboter-Hersteller ihre Produkte mit vorprogrammierten Software-Paketen aus, die helfen, die Installation zu beschleunigen. Im Idealfall beinhalten sie alle Informationen, die ein Systemintegrator braucht, um das Gerät selbständig zu installieren. Somit wird die Konfiguration des Roboters zu einer Sache von Minuten. Einige Hersteller wie Universal Robots oder Onrobot stellen notwendige Software-Updates auf USB-Sticks zur Verfügung, sodass auch die Aktualisierung leicht durchzuführen ist.

Diese unkomplizierte Handhabung ermöglicht, dass auch Werksmitarbeiter ohne Programmierkenntnisse die Produkte schnell bedienen können. Entsprechend entfallen Schulungsmaßnahmen, sodass Mitarbeiter sich stattdessen auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können. Zugleich werden ihnen anstrengende, monotone Tätigkeiten durch die Roboter abgenommen.

Nicht selten wirken sich solche Erfahrungen positiv darauf aus, wie die Belegschaft Automatisierungsmaßnahmen begegnet. Die Mitarbeiter können sich selbst von ihren Vorteilen überzeugen und sind eher bereit, den Kulturwandel aus eigenem Antrieb mitzugehen. Gerade in kleineren Unternehmen mit familiärer Atmosphäre kann sich dies als erfolgsentscheidend erweisen.

Eine kurze Integrationszeit bedeutet, dass sich eine Investition auch in wirtschaftlicher Hinsicht schneller lohnt. Sobald ein Roboter in Betrieb geht, steigert er Produktivität und Produktqualität, während sein Einsatz die Produktionskosten senkt. Hiervon profitiert der jeweilige Betrieb spürbar. Diese hohe Rentabilität macht Automatisierung daher auch für kleinere und mittlere Unternehmen zu einer realistischen Option. pb


Schneller ROI ermöglicht Automatisierung
Ein Beispiel: Der dänische Getriebehersteller Osvald Jensen, ein Familienunternehmen, lässt seine CNC-Maschinen mit kollaborierenden Roboterarmen des Herstellers Universal Robots be- und entladen. Hierauf sind RG2-Doppelgreifer von Onrobot montiert. Deren Installation erfolgte im unkomplizierten Plug-and-Play-Verfahren. Die Inbetriebnahme erfolgte rasch, und die Produktion wurde deutlich effizienter. Bereits nach drei Monaten hatte sich die Anschaffung amortisiert.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Bauteilvereinzeler

Vereinzelt geshakt

Automation für KMU. Mit dem Varioshaker 270 hat Variobotic einen Bauteilvereinzeler für die Bereiche Pick and Place und flexible Zuführung entwickelt. Durch gezielte Bewegungen können Bauteile mit unterschiedlichen Geometrien vereinzelt werden.

mehr...

Industriekommunikation

Zeit ist TSN

Industriekommunikation. Phoenix Contact hilft Kunden beim Aufbau vernetzter Unternehmensabläufe. Die Abnahme der angebotenen CC-Link IE-kompatiblen Netzwerkgeräte durch die CLPA und das Erkennen des Potenzials von Innovationen wie Time Sensitive...

mehr...

MRK

Einmal geteacht, immer poliert

Für den Werkzeugbauer Siegfried Hofmann hat Boll eine Lösung zum automatischen Polieren der Spritzgusswerkzeuge entwickelt. Nach einem manuellen Teachingvorgang einer Roboterbahn führt ein Roboter nun den Prozess durch.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Lineartechnik

SMT mit neuer Marke

Nach der Übernahme durch Triton Partners im Dezember 2018 werden wird SKF Motion Technologies (SMT) den neuen Namen und Markenauftritt vorstellen. Mit dem Liftkit und Slidekit hat SMT neue Cobot-Features im Portfolio.

mehr...

Scara-Baureihe

Modulare Vierachser

Stäubli hat die neue Scara-Baureihe TS2 eingeführt. Die Vierachser sind jetzt modular aufgebaut und verfügen erstmals über die JCS-Antriebstechnik, die der Schlüssel für den Performancezugewinn der TS2-Vierachser sei, so Stäubli.

mehr...
Zur Startseite