Tipps für Cobot-Projekte

Drei Pfeiler erfolgreicher Cobot-Initiativen

Damit Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten können, empfiehlt Omron eine dreistufige Cobot-Strategie: Ansätze und Lösungen sollten sich durch leistungsstarke Funktionen, eine sichere Anwendung sowie flexible Anpassbarkeit an neue Anforderungen auszeichnen.

Damit Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten können, empfiehlt Omron eine dreistufige Cobot-Strategie. © Omron

Cobots, auch kollaborierende Roboter genannt, sind Trendthema im Industrieumfeld. Laut Robotic Industries Association (RIA) soll dieser Bereich der industriellen Automatisierung bis 2025 eine Marktoption von rund sieben Milliarden US-Dollar darstellen. Zudem ist diese Art der Automatisierung mit einem durchschnittlichen Cobot-Verkaufspreis zwischen 15.000 bis 45.000 US-Dollar vermehrt auch außerhalb großer industrieller Fertigungsanwendungen möglich; Cobots werden daher in immer Fabriken und Co. zum Einsatz kommen.

Um hier nicht ins Hintertreffen zu geraten, sollten sich Unternehmen intensiv mit innovativen Robotikkonzepten beschäftigen. Damit sie flexibel agieren sowie Produktionslinien und -layouts problemlos an veränderte Kundenanforderungen anpassen können, rät Omron zu einem Zusammenspiel von mobilen Robotern und Cobots gepaart mit integrierten Apps, Kamera- sowie Vision-Technologie, Support und Risk Assessment. Zudem sei es ratsam, auf einen versierten Partner statt auf viele verschiedene Anbieter zu setzen, deren Ansätze und Lösungen oft nur schwer vereinbar seien. Omron empfiehlt weiter: „Es sollte keine aufwändige Programmierung vonnöten sein. Einfache Installation und Änderungen sind essentiell, um proaktiv agieren zu können. ”

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Sicherheit
Cobots helfen im Idealfall, Risiken im Produktionsablauf zu minimieren. Sie sollten daher so ausgestattet sein, dass sie sicher und effizient an der Seite der menschlichen Arbeitskräfte arbeiten. Sie sollten ISO10218 zertifiziert sein und Investitionssicherheit bieten. Wichtig ist es, dass sie sich innerhalb eines oder weniger Tage in Betrieb nehmen lassen. Softwaretools können die Einstellungen für die Umsetzung der ISO/TS15066 bei der Inbetriebnahme erleichtern. Ein weiterer Tipp sind Machbarkeitsanalysen sowie Safety- und Support-Services als Teil des Gesamt-Cobot-Pakets aus einer Hand – Kunden müssen so nicht auf einen anderen Service-Provider ausweichen.

Skalierbarkeit und Datendurchblick
In Anwendungsszenarien, in denen es vor allem auf Flexibilität, nicht auf Geschwindigkeit ankommt, schließen Cobots die Lücke mit anwendungsfreundlichen Software-Tools und integrierten Sensorfunktionen. Hierzu gehören beispielsweis maschinelle Vision-Systeme mit Lokalisierungsmöglichkeiten. Unternehmen benötigen einfach zu bedienende Kamera- und Bildverarbeitungssysteme, um Muster zu erkennen, Qualitätskontrollen durchzuführen, Objekte zu platzieren und Barcodes zu identifizieren.

Zusätzliche KI-Funktionen auf Maschinenebene („AI at the edge“) erweitern die Möglichkeiten. Omron bietet in diesem Zusammenhang integrierte Cobot-Lösungen, um Mitarbeiter interaktiv zu unterstützen und Produktionsprozesse zu optimieren. Ein im Cobot integriertes Vision-System hilft, Verlässlichkeit, Konsistenz und Präzision kosteneffizient zu verbessern. Auch Skalierbarkeit ist essentiell: So sollte es beispielsweise möglich sein, mit einem einfach integrierten System zu beginnen und dieses je nach Bedarf zu erweitern.

Cobot und mobiler Roboter als Team
Cobots helfen, die Herausforderung des technischen Fachkräftemangels zu meistern. Sie sind schneller, einfacher und sicherer zu programmieren, zu installieren und mit anderen Systemen zu integrieren – für ein intelligentes Produktionsumfeld, in dem Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten. Das Zusammenspiel von mobilem und kollaborativem Roboter gibt Unternehmen ein Plus an Flexibilität an die Hand, da sie ihre Produktionslinien deutlich schneller und kostengünstiger an neue Anforderungen, veränderten Geschäftsbedarf und schnellere Produktzyklen anpassen können. 

Peter Lange, Business Development Manager Robotik bei Omron Electronics, kommentiert: „Cobots im Zusammenspiel mit mobilen Robotern werden künftig eine zentrale Rolle spielen, um logistische Abläufe zu rationalisieren. Produzierende Unternehmen, die Cobots in flexible, sich stetig weiter entwickelnde Produktionsumgebungen integrieren, gewinnen an Effizienz bei minimalem Programmier- und Installationsaufwand und ohne Knowhow diesbezüglich.“ Omron sei dabei ein Gesamtanbieter, der sowohl Collaborative als auch mobile Roboter anbiete und diese zudem als Solution miteinander verbinde. as

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