Laserschweißen

Bei Ungenauigkeiten im Blech

Die Laserschweißzelle Trulaser Weld 5000 von Trumpf beherrscht mit der Option Fusionline jetzt auch tolerantes Laserschweißen. Laserschweißen ist bekannt für perfekte Ergebnisse und hochwertige Sichtnähte.

Die TruLaser Weld 5000 kann flexibel zwischen den unterschiedlichen Laserschweißverfahren FusionLine, Wärmeleit- und Tiefschweißen, wechseln.

Doch für die Gestaltung von Bauteilen für das Laserschweißen ist Know-how nötig; die Konstruktion sollte möglichst wenige Toleranzen zulassen. Fusionline stelle eine optimale Ergänzung dar, findet das Unternehmen. Mit dieser neuen Laserschweißtechnologie sei es möglich, Ungenauigkeiten in Bauteilen beim Schweißvorgang auszugleichen und sogar Spalten bis zu einem Millimeter Breite zu schließen. Dabei liegen die Ergebnisse von Fusionline hinsichtich Schweißnahtqualität und Prozessgeschwindigkeit über denen konventionell geschweißter Bauteile.

So können Anwender aufgrund der Kombination aus Laserstrahlführung, Optik und Schweißdraht-Zuführung wirtschaftlich laserschweißen, selbst wenn ihr Bauteilportfolio nicht aufs Laserschweißen optimiert ist. Außerdem können Anwender flexibel bleiben: Ohne die Anlage umrüsten zu müssen, kann der Kunde zwischen Fusionline und den klassischen Laserschweißverfahren, Wärmeleit- und Tiefschweißen, wechseln. Für eine weitestgehend oxidfreie Naht wird im Laserschweißen Schutzgas verwendet. Bisher wurde das Schutzgas über eine Vierfingerdüse aufgetragen. Dabei musste sich bei Richtungsänderungen der gesamte Laserkopf drehen. Die neue Trulaser Weld 5000 hat aufgrund eines Drehmoduls für Schutzgasführung eine bewegliche Düse, die sich um die Optik herum dreht. Das Ergebnis: Die Schweißzeiten sinken, weil sich der Roboter weniger umorientieren muss. as

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