Paket-Öffner

Für jeden ein Fenster

Das Öffnen von Kartons/Paketen, ohne Beschädigung der Ware, bedeutet in der Logistik einen großen Zeit- und Kostenfaktor. Bisher wurden von den Unternehmen Automatisierungsmaßnahmen im Wareneingang, in der Kommissionierung und der Retourenannahme noch nicht umfangreich vorgenommen, obwohl gerade dort ein großes Potenzial für Optimierung schlummert.

Der Paket-Öffner WIM auf Kuka-Roboter-Basis. (Bild: ALS)

Mit fünf verschiedenen Paket-Öffner-Systemen deckt ALS fast alle Anwendungsfälle im Waren-/Retouren-Eingang, der Kommissionierung und der Versandoptimierung ab. Mit diesen Systemen sollen Betriebsabläufe verbessert und die Sicherheit für Personen und Ware am Arbeitsplatz erhöht werden, so der Hersteller. Speziell für die Kommissionierung werden dabei die Modelle WIM eingesetzt, die mit Kuka-Robotern ausgestattet sind, um an der Stirnseite von Kartons Fenster zu schneiden, um anschließend die Ware manuell picken zu können.

Die Modelle ROC – ebenfalls mit Kuka-Robotern – bieten die Möglichkeit, auch kundenspezifische Schnittmuster in Kartons zu schneiden. So kann die Roboterzelle ROC unternehmensspezifisch aufgebaut und mit verschiedenen Messern konfiguriert werden; ROC kann depalettieren, Kartons aufschneiden, Ware entleeren und Leerkartons ablegen. Die Systeme BOS, TOM und ZAR bieten laut ALS alternative Schnittmuster auf Basis von Linearmotoren und öffnen voll automatisch bis zu 900 Kartons pro Stunde. Allen Systemen gemeinsam sind die jeweils für die Anwendung passenden Messer. Durch diese Systeme soll nicht nur die Produktivität gesteigert, sondern auch eine Gefahrenquelle für Arbeitsunfälle durch Schnittverletzungen eliminiert werden. Die im Karton liegende Ware wird auch nicht mehr durch die Wellpappe eindringende Klingen beschädigt, und die Durchlaufzeiten werden durch die automatische Karton-Öffnung erheblich beschleunigt. as

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