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Verpackungsrobotik

Energieriegel effizient verpackt

Schubert verpackt Müsliriegel bei Riverside Natural Foods. Herz der Toploading-Anlage sind das Transmodul sowie mehrere Robotereinheiten.

Seit März 2018 ist die aus fünf Teilmaschinen bestehende TLM-Linie bei Riverside Natural Foods in Betrieb. © Schubert

Das kanadische Unternehmen Riverside Natural Foods produziert unter der Marke Madegood Müslibällchen und Müsliriegel mit Zutaten aus ökologischem Anbau. Um das Wachstum zu unterstützen, entschied sich das Unternehmen dafür, den Endverpackungsprozess in Schlauchbeutel zu automatisieren. Die Wahl fiel auf eine TLM-Anlage von Schubert, die durch ihre Flexibilität und Skalierbarkeit auch für künftige Verpackungsaufgaben geeignet ist. Entscheidend für Riverside war auch die räumliche Nähe zum kanadischen Team von Schubert North America, das den Service sicherstellt.

Neben den technischen Aspekten gefielen dem kanadischen Kunden die kompakte Bauweise der Anlage sowie der zügige Formatwechsel. Riverside orderte eine TLM-Pickerlinie mit fünf Teilmaschinen für die Endverpackung einer Sorte Müslibällchen. Die TLM-Maschine sollte die in Schlauchbeutel verpackten Müslisnacks mit Packungen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen in verschiedene Kartongrößen und in Spezialformate an Beutelpackungen endverpacken. Schubert entwickelte verschiedene Verpackungsgrößen nach Kundenwunsch, die in Abstimmung mit Riverside im Hinblick auf das Verpackungsdesign und die optimale Maschinengängigkeit entstanden.

Riverside produziert seine Müslibällchen in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen: Schokoladenchips, Beerenmischung, Apfel-Zimt, Schoko-Banane und Erdbeere. Aktuell werden die Snacks mit jeweils einer Geschmacksrichtung in 4er-, 5er- und 28er-Packs in Kartons verpackt. Im Anwendungsfall bei Riverside platzieren fünf F4-Pick-and-Place-Roboter bis zu 400 Beutel pro Minute in Kartons. Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen lassen sich mit Hilfe des Transportroboters Transmodul und unter Einsatz eines Bilderkennungssystems vorgruppieren, sodass die Müslisnacks entweder automatisiert auf der TLM-Maschine oder optional manuell in große Beutel zu je 20 Produkten verpackt werden können. Die Zuführung der Produkte erfolgt durch drei baugleiche vertikale TNA-Schlauchbeutelmaschinen mit einer Leistung von jeweils 150 Beuteln in der Minute.

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Die neue Anlage ist mit einer Transmodulstrecke ausgestattet, welche die Prozesse innerhalb der Maschine schnittstellenfrei verknüpft. F2-Roboter übernehmen das Versetzen und Verschließen der Kartons. © Schubert

Für das Verpacken in Kartons werden die Produkte einer Geschmacksrichtung auf bis zu drei kontinuierlich laufenden Transportbändern der Anlage zugeführt. Parallel dazu werden die unterschiedlichen Kartonzuschnitte automatisiert aus dem Magazin entnommen und im Anschluss von einem F2-Roboter aufgerichtet und verklebt. Die Transmodule transportieren die Kartons zur nächsten Station, wo fünf F4-Pick-and-Place-Roboter sie mit den Produkten befüllen.

Zwei Scanner detektieren über eine Breite von 600 Millimeter die Orientierung und Position der Schlauchbeutel. Diese Information wird an die F4-Pick-and-Place-Roboter zur korrekten Aufnahme und Ablage der Schlauchbeutel in die Schachteln übermittelt. Die befüllten Kartons werden anschließend durch einen ersten F2-Roboter auf einen Vakuum-Transporteur übergesetzt und dort durch einen zweiten F2-Roboter in einem Schritt verschlossen und auf das Auslaufband gestellt.

Für die Spezialformate zum Verpacken der Schlauchbeutel in größere Beutelpackungen erkennt der Scanner zusätzlich die Geschmacksrichtung anhand der Produktfarbe. Dies ermöglicht die intelligente Vorgruppierung der Müslibällchen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, die unsortiert auf dem Produktband zugeführt werden. Die Schlauchbeutel werden in Vierer-Gruppen – zwei je Geschmacksrichtung – auf den Transmodulen vorgruppiert und mittels F2-Roboter auf das Auslaufband zur weiteren Verarbeitung durch Riverside übergesetzt. pb

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