Servicerobotics

Serviceroboter im Galopp

Es gibt zunehmend mehr marktnahe Anwendungen in der Servicerobotik. Die Dynamik ist bemerkenswert. Spätestens der breite Einstieg von Google in die Welt neuartiger Roboter lässt die Technikwelt aufhorchen - und mit ihr potenzielle Anwender und Investoren. Auf den diesjährigen Schunk Expert Days on Service Robotics, der weltweit führenden Kommunikationsplattform für die angewandte Servicerobotik, war zu spüren, dass der Markt für Serviceroboter heftig in Bewegung geraten ist. Die Grundlagenarbeit in der Servicerobotik ist geleistet, die Zahl serienreifer Komponenten ist groß, nun gelte es nach Ansicht von Prof. Dr. Henrik I. Christensen vom Georgia Institute of Technology Geschäftsmodelle zu entwickeln, wie der Markt konkret erschlossen werden kann, insbesondere welche Roboter für welche Anwendungen unter ökonomischen Aspekten Sinn machen. Wichtige Wachstumsfelder der Robotik sind das Gesundheitswesen, die Landwirtschaft und die industrielle Produktion. Dr. Roko Tschakarow, Bereichsleiter Mobile Greifsysteme bei Schunk, verweist darauf, die Lücke zwischen Forschung und Komponentenherstellern auf der einen und Anwendern auf der anderen Seite zu schließen und konsequent aus Sicht der künftigen Anwender zu denken. Denn viele Menschen, die Serviceroboter künftig selbstverständlich nutzen werden, hätten keinerlei Bezug zur Robotik. Bei verbraucherorientierten Servicerobotern haben bisher Saug- und Putzroboter Erfolg gezeigt, in der Landwirtschaft sind es zum Beispiel die Melkroboter. In industriellen Anwendungen liegt der Fokus derzeit auf dem Bauteile-, Proben- und Warentransport. Doch Technologien der Servicerobotik werden künftig in weitaus mehr Anwendungen zum Einsatz kommen, als es aktuelle Statistiken vermuten lassen - die Entwicklung galoppiert. Schunk richtet die nächsten Expert Days on Service Robotics am 25. und 26. Februar 2015 aus.   pb

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