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Artikel und Hintergründe zum Thema

LD-PlattformOmron

Gibt’s was zu transportieren?

Mobile Industrieroboter. Omron hat seine LD-Plattform vorgestellt: Die mobilen Industrieroboter können bis 130 Kilogramm in dynamischen Umgebungen transportieren und arbeiten als kollaborative Maschinen gefahrlos mit Menschen zusammen.

Die LD-Plattform kann Material rund um die Uhr transportieren und auch in dynamischen Umgebungen selbständig navigieren. (Bild: Omron)

Omron hat mit der LD-Plattform seine erste Produktreihe mobiler Industrieroboter vorgestellt. Beim Materialtransport in weitläufigen Anlagen sollen die mobilen Roboter für Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen sorgen. Die völlig neue Produktfamilie sei darauf ausgelegt, Material rund um die Uhr schnell und zuverlässig zu transportieren, und könne auch in besonders dynamischen Umgebungen selbständig navigieren, kündigte der Hersteller an. Die Roboter der LD-Plattform können für die Güterbeförderung in Lagerhallen, Verteilerzentren und Fertigungsanlagen eingesetzt werden. Ihre Nutzlastkapazität beträgt je nach Modell bis zu 130 Kilogramm. Im Gegensatz zu herkömmlichen fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) orientieren sich die mobilen Roboter bei der Navigation an den räumlichen Merkmalen der Anlage – sie erfordern daher keine teuren und zeitintensiven Umbauten und auch keine Bodenmagneten, Führungsbänder oder Lasersignale, wie sie bei klassischen FTFs zum Einsatz kommen. Dies ermöglicht ein flexibles Anlagenlayout, da die Übergabepunkte für die mobilen Roboter problemlos geändert werden können. Zudem können die Roboter in Kombination mit herkömmlichen Automationsanlagen wie Förderbändern eingesetzt werden, wobei sich die Produkte dabei problemlos nachverfolgen lassen.

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Die Geräte haben ein robustes Navigationssystem, mit dem sie unter dynamischen Bedingungen selbständig navigieren können – auch inmitten sich bewegender Menschen, Paletten, Rollwagen und Gabelstapler und während Lagerregale fortwährend geleert und neu bestückt werden. Durch integrierte KI umgehen sie Hindernisse und wählen den für die Ausführung der jeweiligen Aufgabe optimalen Weg. Die intelligente Bewegungssteuerung gewährleiste auch, dass sie als kollaborative Maschinen gefahrlos mit Menschen zusammenarbeiten können, so das Unternehmen. Die Roboter können als Flotte von bis zu 100 Fahrzeugen eingesetzt werden, die von einem zentralen Flottenmanager koordiniert wird. Dieser kann direkt mit der Managementsoftware der Fertigungsanlage oder der Lagerhalle (beispielsweise MES oder WMS) kommunizieren.

Die neue Plattform umfasst auch den LD-Cart-Transporter – eine automatisierte Materialbeförderungslösung zur Bewegung von Rollwagen. Der Cart-Transporter hat eine Vorrichtung, die automatisch am Rollwagen einrastet, und kann seinen Anfahrtsweg zur Aufnahme des Rollwagens selbständig anpassen. Damit kann der Cart-Transporter Fertigungslinien direkt am Band bestücken oder von E-Commerce-Bestellungen in einem Verteilerzentrum ausführen. as

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