Robotertechnik

Könnte allein produzieren

Der neue Roboter soll durch seine dem Menschen nachempfundene Armgeometrie sowie den visuellen und haptischen Sensoren wechselnde Aufgaben autonom lösen können.

Epson arbeitet an einer neuen Robotergeneration für eine weitgehend autonome Produktion. Dafür steht der Doppelarmroboter, der mit Kameras, Kraftsensoren und Beschleunigungsmesser ausgestattet ist. Epson geht bei der Programmierung dieser Maschine einen neuen Weg: Sie besteht im Wesentlichen durch die Vorgabe von Aktionszielen - und nicht mehr, wie traditionell üblich, aus der Definition von Trajektorien und Steuerung von Ports. Der neue Roboter soll durch seine dem Menschen nachempfundene Armgeometrie sowie den visuellen und haptischen Sensoren wechselnde Aufgaben autonom lösen können. QMEMS-Sensoren sorgen für eine vibrationsfreie Bewegung beider Arme. Das Vision-System mit vier fest verbauten Kameras erkennt dank speziell entwickelter Algorithmen die Lage und Ausrichtung von Objekten im Raum; die Kalibrierung des Roboters zum Arbeitsbereich wird verzichtbar. Die beiden mit haptischen Sensoren ausgerüsteten Greifer ermöglichen das Greifen von Teilen auch bei flexibler Zuführung und variabler Teilepositionierung und Ausrichtung. Dies versetzt den Roboter in die Lage, Objekte unabhängig von Ausrichtung und Lage in bestimmte Zielpositionen zu bewegen und zu verarbeiten. Der Hersteller avisiert den Verkaufsstart dieser neuen Maschine für 2015.   pb

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