Robotik

Die Robotik boomt weltweit

Treiber sind die Elektro und Elektronikindustrie sowie die Automobilbranche. Die Roboterindustrie ist weltweit auf dem Vormarsch. Laut VDMA stieg das Umsatzvolumen zuletzt auf einen neuen Rekord von 12,8 Milliarden Euro (2016). Seit der Wirtschaftskrise habe sich der Branchenumsatz damit in sieben Jahren mehr als verdoppelt. Und auch für das laufende Geschäftsjahr prognostizierte der Verband ein Wachstumsplus von sieben Prozent. 

In der Automobilindustrie sind viele Roboter im Einsatz, den größten Absatz aber finden sie in der Elektro- und Elektronikindustrie. (Bild: ABB)

Historische Rekorde bricht allerdings China: Das Land hat sich bei der Automatisierung der Industrie mit Rekordtempo zu einer weltweit führenden Volkswirtschaft entwickelt. Innerhalb eines Jahres stieg der Absatz von Industrie-Robotern um 27 Prozent auf 87.000 Einheiten (2016). Von 2018 bis 2020 sei mit einer Steigerung von 15 bis 20 Prozent zu rechnen, heißt es im Robotics Report 2017 der International Federation of Robotics. Der operative Bestand ist der größte weltweit.

Die größten Treiber dieses Wachstums sind die Elektro- und Elektronikindustrie, nicht nur in China. Die internationalen Roboterhersteller haben ihren Absatz in dieser Branche alle deutlich gesteigert (plus 59 Prozent). Und die bemerkenswerte Nachfrage soll anhalten. Die Automobilindustrie hat die Führungsposition zwar an die Elektro- und Elektronikindustrie abgegeben, bleibt aber ebenfalls ein starker Absatzmarkt.

Kein Wunder also, dass auch auf der Motek Roboter wieder in zahlreichen Anwendungsbereichen zu sehen sein werden. Die Messe für die Produktions- und Montageautomatisierung findet auch das Interesse von Anwendern aus spezialisierten oder bereichsübergreifenden Unternehmens-Disziplinen wie Blech-, Kunststoff- und Holzbearbeitung, Prüftechnik, Verpackungs- und Kommissioniertechnik oder Intralogistik. Mit den sich überschneidenden Prozessen und steigendem Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad sowie dem Leistungsvermögen moderner Handhabungs- und Robotersysteme, ergeben sich fast täglich neue Betätigungsfelder. as

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