Generisch gefertigter Robotergreifer

Kinematik aus dem Druck

Robomotion stellt einen Robotergreifer vor, der während der Roboterbewegung 25 Produkte überlappend anordnen kann, damit diese in einen Karton passen. Wesentliche Elemente der Spreizkinematik im Greifer werden auf Basis eines generischen Fertigungsverfahrens hergestellt.

Robotergreifer

Hierdurch sind weniger Bauteile erforderlich. Durch das Verfahren ist auch der Montageaufwand niedriger, und die Wahrscheinlichkeit, dass Teile des Greifers im Betrieb verloren gehen, ist kleiner. Herstellkosten lasse sich um rund 40 Prozent gegenüber einer herkömmlichen Bauweise verringern. Das Greifergewicht sei um 50 Prozent niedriger gegenüber einem vergleichbaren Produkt aus Aluminium; Robomotion verweist insgesamt auf die bemerkenswerte Wirtschaftlichkeit des Produkts, dessen Kernfunktionalität zum Patent angemeldet ist. Die kinematische Struktur aus dem Fertigungsverfahren wird nicht prototypisch eingesetzt, sondern im Industrieproduktionsprozess und hält gemäß Test einer Dauerbelastung von 18 Millionen Zyklen ohne Bruch stand. Sie ist damit serientauglich.   pb

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