Roboterfamilie

Komplexes greifbar machen

Cloud und Digitalisierung. Neue Roboter für neue Märkte, Vernetzung in der Cloud und die Zukunft der Mensch-Roboter-Kollaboration: Diese Themen gibt Kuka für den eigenen Messestand auf der Automatica aus.

Kuka-Stand auf der Automatica: Drei Themen stehen im Mittelpunkt. (Foto: Kuka)

Unter dem Motto „Hello Industrie 4.0 – We go digital“ zeigt Kuka auf der Fachmesse für Automation und Mechatronik in München reale Anwendungsbeispiele für die Produktion der Zukunft. „Industrie 4.0 wird die Produktion effizienter und flexibler machen, Hardware, Software und IT verschmelzen“, sagt Stefan Lampa, Geschäftsführer bei Kuka Roboter. „Kuka nimmt bei der Umsetzung eine zentrale Rolle ein, wir verbinden Mensch und Technik.“ Das Unternehmen will die Kunden fit für Industrie 4.0 machen, unabhängig von ihrem Digitalisierungsstand. In diesem Jahr widmet sich der Stand des Augsburger Automatisierungsspezialisten dabei drei Kernbereichen der Industrie 4.0:

Der Megatrend Digitalisierung verändert die Produktion grundlegend und bietet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten. Die Augsburger machen das komplexe Thema Cloud und Big Data greifbar und zeigen auf der Messe, welchen Mehrwert Kunden gewinnen könnten, wenn sich klassische Hochtechnologien mit neuesten Services und Diensten der IT-Welt verbänden. So helfen Cloud Computing und Vernetzung in einer modernen Fabrik, Asset Management zu vereinfachen und Ausfallzeiten und Servicekosten zu minimieren – das erfahren Besucher an konkreten Szenarien. Zudem vernetzt der Roboterhersteller eigene Produkte zu einem Musterbeispiel eines modernen Produktionskonzepts, zeigt am einfachen Beispiel Kaffee, wie die Produktion im Internet der Dinge aussehen könnte und führt Besucher per 3D-Brille durch die Automobilproduktion der Zukunft.

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Zukunft der Mensch-Roboter-Kollaboration
Mit dem sensitiven Leichtbauroboter LBR iiwa hat das Unternehmen die Roboter aus den Käfigen entlassen. Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand, universell und hochmobil. Das Augsburger Unternehmen geht nun noch einen Schritt weiter und zeigt neue Konzepte in der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). So öffnet Kuka in einem Konzept seine Industrieroboter für die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen und kombiniert damit die Präzision und Schnelligkeit eines KR Agilus mit den vielfältigen Möglichkeiten von MRK. Zudem können Besucher den LBR iiwa ganz einfach selbst grafisch programmieren – auch ohne Programmierkenntnisse. So seien der Umsetzung unterschiedlichster Roboter-Applikationen kaum Grenzen mehr gesetzt.

Automatisierung gewinnt über alle Branchen und Märkte hinweg an Bedeutung. Als selbsternannter Innovationsführer reagiert Kuka auf diese Entwicklung und präsentiert einen Kleinroboter, der besonders auf die Bedürfnisse der Elektronikindustrie zugeschnitten ist, einem der größten und am schnellsten wachsenden Märkte für Automatisierung. Das neueste Mitglied der Kleinroboterfamilie, der KR 3 Agilus, sei nicht nur schnell und hochpräzise, sondern auch besonders kompakt und mit einer maximalen Traglast von drei Kilogramm die geeignete Lösung für kleinste Zellenkonzepte auf engem Raum. bw

Halle A4, Stand 339

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