iQ Feedbot

Ein ganz neuer Typ

lexibles Zuführen mit iQ Feedbot. Ausgangspunkt des Maschinenkonzepts des iQ Feedbot ist die allgemeine Anforderung, schnell und platzsparend mehrere verschiedene Teile gleichzeitig einer Montage zuzuführen oder anderweitig bereitzustellen.

Der iQ Feedbot führt mehrere verschiedene Teile gleichzeitig schnell auf platzsparende Weise einer Montage zu. (Foto: Flexfactory)

Der Hersteller dieses Maschinenkonzepts, die schweizerische Flexfactory, gibt die Leistung des iQ Feedbot mit 20 bis 30 Teilen pro Minute an. Die Maschinengeschwindigkeit des Drei-Sekunden-Taktes wird voll ausgenutzt – in dieser Zeit werden zwei verschiedene Teile zugeführt. Basis ist eine intelligente Zelle samt Schutz und eingebauter Steuerung – entweder voll in eine Anlage integriert oder als Stand-alone-Lösung. In der schlichten Einhausung befinden sich mehrere Feeder, ein Bildverarbeitungssystem und ein Roboter in Form einer Handlingapplikation. Ein Teilewechsel ist binnen weniger Minuten möglich.

Je nach Größe können zwei bis maximal vier Anyfeed-Feeder von Flexfactory, die mit verschiedenen sortenreinen Teilen durch Bunker befüllt sind, eingesetzt werden. Das Bildverarbeitungssystem identifiziert das Schüttgut in der Pick-Zone und übermittelt dem Handlingsystem die Lage abgreifbarer Teile. Ein Vier-Achsen-Pick-and-Place-Handling sorgt für Bewegung; das Aufgreifen eines Teiles aus dem Feeder und sein präzises Ablegen in der erwünschten Position erfolgt schnell.

Spannend ist das integrierte Wechselgreifersystem mit codierten Greifern – das heißt, der Roboter weiß stets, welchen Greifer er verwendet. Der Anwender kann demnach verschiedene spezifische Greifer einsetzen, was den Produktwechsel deutlich erleichtert und das Teilespektrum erweitert. Außerdem kommen Multi-Funktions-Greifer zum Einsatz – etwa ein Doppelgreifer mit unterschiedlichen Funktionen.

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Der iQ Feedbot ist insgesamt ein neuer Maschinentyp – also ein neues Automationsgerät. Herzstück ist die intelligente Betriebssoftware Feedware iQ. Sie koordiniert Teileform mit Teilelage, Rüttelmoment mit Bildaufnahme, Zugriff mit Geschwindigkeit, Greifer mit Positionierung etc. Die Steuerung ist eine Echtzeit-Steuerung mit einer gewohnten Windows-Oberfläche. Der integrierte PC übernimmt die Bildverarbeitung. Es lassen sich mehrere Kameras einsetzen. Die Feeder lassen sich wahlweise mit LED Back- und/oder Toplights ausrüsten. Der Hersteller liefert den iQ Feedbot schlüsselfertig und auf das Teilespektrum des Kunden sowie dessen Applikation angepasst aus – samt Inbetriebnahme und Schulung. pb

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