Cyber System Connector

Smarte Dokumentation

Welche Potenziale bietet Industrie 4.0 im Hinblick auf technische Dokumentation? Eine Antwort auf diese Frage könnte das Verbundforschungsprojekt „Cyber System Connector (CSC)“ der IPS der TU Dortmund und des LRS der Ruhr Universität Bochum liefern.

Ein Mitarbeiter von rbc vor Ort in der TU Dortmund, während er einen KUKA iiwa bedient. (Bild rbc)

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom PTKA bereut. Das Projekt soll die digitale Integration der technischen Anlagendokumentation in Planung, Schulung und Durchführung von Instandhaltungsprozessen ermöglichen. Aktuell sind Bemühungen, eine technische Dokumentation sowie das Instandhaltungs-Know-how der Mitarbeiter, beispielsweise mittels Schulungen, auf dem aktuellen Stand zu halten, aufwendig und kostenintensiv. Und dennoch ist es häufig lückenhaft. Das bedeutet für betroffene Unternehmen Ausfälle der Maschinen, Stillstände und Reparaturkosten, die vermeidbar wären.

Mithilfe von Bauteile- und Konfigurationsidentifikation innerhalb einer smarten Fabrik wird eine automatisierte Dokumentationserstellung möglich, sowie eine autonome Anpassung an Änderungen und eine initiale Bereitstellung der Inhalte auf Knopfdruck. Der CSC ist ein Lösungsansatz für effizienteres Wissensmanagement. Um das Forschungsprojekt auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen, wurde das Ganze mithilfe von rbc robotics unter Verwendung eines MRK-Roboters umgesetzt. „Diese Umsetzung der Theorie in die Praxis soll demonstrieren, wie einfach eine technische Dokumentation, selbst in Zeiten von Industrie 4.0 werden könnte, wenn der CSC marktreif wird“, sagt Frank Götz, rbc robotics. as

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