Motek

Zentrale Rolle für Roboter

35. Motek vom 10. bis 13. Oktober in der Landesmesse Stuttgart. Mehr Power durch eine fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung verspricht der Messeveranstalter für die diesjährige Motek. Zwei der Schwerpunkte sind Roboter samt Peripherie sowie das Trendthema Leichtbau.

Auch auf der Motek rücken Roboter immer stärker ins Blickfeld der Fertigung. (Foto: Schall)

Robert Bosch, Denso Robotics Europe, Güdel, Hiwin, IAI Industrieroboter, Kuka Systems, Stäubli Tec Systems, TM Robotics Europe, Universal Robots, Yamaha Robotics und Yaskawa Europe: Namen, die die Roboterwelt repräsentieren. Auch die Motek stellt das Trendthema in den Vordergrund. Die Messegesellschaft wörtlich: „Die Motek 2016 zeigt Roboter-Systemintegration im Weltformat mit der visualisierten und in Haptik erlebbaren Prozessfähigkeit von Robotern in allen denkbaren Anwendungsbereichen: komplementär, kongenial, kollaborierend, kooperierend.“

Mehr als 150 Sondermaschinen- und Roboter-Hersteller sowie Roboter-Systemintegratoren sind Basis für einen Spezial-Messeführer, der vom Schall-Kooperationspartner Xpertgate für die 35. Motek zusammengestellt wird. Die Messe will ein Zeichen „Pro Prozesskompetenz und contra Showveranstaltung“ setzen. Denn die moderne Robotik findet in immer mehr Branchen und in zunemend mehr Prozessen neue Anwendungsfelder, die weit über die angestammten Industriesegmente Automotive und Schweiß- oder Lackiertechnik hinausgehen. Die „General Industry“ steht heute im Mittelpunkt des Interesses der Roboterhersteller und verheißt der Branche Märkte und Absatzzahlen in neuen Dimensionen. Die „Application Road“ soll diesen Trend noch beschleunigen.

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Beispiele aus der angewandten Robotik in der Leichtbau-Praxis machen deutlich, wie eng die Herstellung von Leichtbauteilen mit der Robotertechnik verbunden ist. Leichtbauteile-Fertigung: Lage um Lage reproduzierbar exaktes Platzieren der Verbundwerkstoffe, Applizieren von Kleb- und Bindemitteln, Konturschneiden, Bohren und Besäumen der Rohteile, Handhaben der Rohteile und der Bearbeitungswerkzeuge. Montage von Leichtbauteilen zu Baugruppen: Handhaben und Fügen der Bauteile sowie der jeweiligen Fügewerkzeuge, Prüfen und Handhaben der Fertigteile zur Weiterverarbeitung. In allen Prozessschritten spielen Roboter und Greifsysteme sowie Materialfluss-Peripherie eine zentrale Rolle. Damit die Robotik diese Schritte schnell, dynamisch und reproduzierbar durchführen und unterstützen kann, sind entsprechend steife und dynamisch sowie statisch hochbelastbare Roboter/Roboterarme und Greifer/Spannwerkzeuge in Leichtbauweise nötig. Hier kommen konstruktions- und materialtechnische Aspekte zum Tragen – und der Kreis zwischen Anwendung von Leichtbau-Strukturen in der automatisierten Produktion, Montage und Prüftechnik für die Fertigung von Leichtbau- Komponenten schließt sich.

Veranstalter Schall begreift dies als Themen- und Business-Offensive. Nachdem Motek und Bondexpo 2015 mit Rekordzahlen abschlossen, stehen für 2016 eine quantitative und qualitative Konsolidierung an. Die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung orientiert sich konsequent an der Ausrichtung der Motek als praxisorientierter Informations-, Kommunikations-, Business- und Branchen- Plattform. bw

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