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Cobot Sawyer - Tom ist da

Basisseminar RWTH AachenSo läuft's zwischen Mensch und Maschine

RWTH Aachen Basisseminar

Im Basisseminar „Mensch-Roboter-Kollaboration“ des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen sollen Grundlagen im Bereich Mensch-Roboter-Kollaboration vermittelt werden, außerdem wird analysiert, welcher Roboter zu welchem Anwendungsfall passt.

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Cobot SawyerTom ist da!

Cobot Sawyer. Hahn Robotics führt den kollaborativen Roboter Sawyer von Rethink Robotics auf dem deutschen Markt ein. Sawyer will die Aufgaben von Industrie 4.0 in der Fertigungspraxis umsetzen.

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Cobot Sawyer

Kleine und mittlere Fertigungsbetriebe könnten hier aufmerken: Der Roboter Sawyer aus der US-amerikanischen Hightech-Schmiede Rethink Robotics hilft dabei, eine Hochleistungsautomation aufzubauen. Sawyer kann nicht exakt ausgerichtete Objekte aufnehmen, neu ausrichten und korrekt platzieren. Dank der Kombination aus Nachgiebigkeit und Sensortechnologie passt sich Sawyer seiner Umgebung an, während bisher die Anpassung der Umgebung an den Roboter erfolgte. Die Maschine sei wie geschaffen für undankbare Arbeitsabläufe mit hoher Fluktuation und häufig wechselndem Teilehandling, meint der Anbieter. Dank des Roboter-Positionierungssystems zur dynamischen Neuausrichtung und eines mobilen Sockels lässt sich Sawyer flexibel an wechselnde Produktionsanforderungen anpassen, transportieren und an anderer Stelle wieder einsetzen.

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Sawyer ist ein Cobot. Er wurde mit einem Grad an Intelligenz und Einfühlungsvermögen ausgestattet, der neue Maßstäbe in der Robotik setzen will. Für die feinfühlige, kollaborative Sensorik Sawyers sorgen seriell-elastische Aktoren sowie integrierte Sensoren in den Gelenken, welche die bisher eingesetzten selbsthemmenden Motoren ersetzen. Mit diesem Maß an Sicherheit sei Sawyer einzigartig auf dem Markt.

Die neue Technologie ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Robotern: Mitarbeiter werden entlastet und können für komplexere Aufgaben eingesetzt werden. Der Schöpfer Rodney Brooks hat Sawyer einfach bedienbar gemacht – einfach wie ein Smartphone, heißt es. Dadurch ist der Cobot schnell einsatzbereit und verursacht keine hohen Standzeiten. Er könne viele bisher nicht automatisierbare Fertigungsaufgaben übernehmen – etwa beim Handling, in der Montage, Logistik, Verpackungs-, Automobil-, Kunststoff- und Lebensmittelindustrie, im Maschinenbau sowie in der Elektronikfertigung. Mit einem Gewicht von 19 Kilogramm hat Sawyer sieben Freiheitsgrade bei einer Reichweite von 1.260 Millimeter im Umkreis von 360 Grad. Erlerntes kann der für Schutzart IP54 zugelassene Roboter auf engstem Raum in vielen verschiedenen Ausrichtungen umsetzen.

Mit seinen Kontrollsensoren „erfühlt“ er sich seinen Weg durch Vorrichtungen hindurch und erkennt Positionsveränderungen der Materialien. Sawyer kann Aufgaben in Produktionsumgebungen mit einer Toleranz von 0,1 Millimeter übernehmen. Auf der Grundlage der patentierten seriell-elastischen Aktoren (Series Elastic Actuators) haben die Entwickler durch die Kombination von mechanischer Nachgiebigkeit mit Kraftregelung eine tolerante und innovative Bewegungssteuerung entwickelt. Sie sorgt für einen sicheren, präzisen und flexiblen Betrieb, bei dem sich der Roboter an die richtige Position herantastet, ohne Teile, Vorrichtungen oder sich selbst zu beschädigen.

Um visuelle Informationen zu empfangen und zu verarbeiten, hat Sawyer ein integriertes Kamerasystem – eine Kopfkamera mit einem breiten Sichtfeld sowie eine Cognex-Kamera im Handgelenk. Der Hersteller kündigt erweiterte Funktionen an. Der Roboter läuft auf der Softwareplattform „Intera3“; mit ihr könne er sich schnell an einem anderen Arbeitsplatz „einarbeiten“. pb

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