Automatisierung

Sensorik ohne Sensoren

Das Startup Rovi Robot Vision von drei Forschern der TU München hat die komplizierte elektronische Sensorik von Robotern maßgeblich vereinfacht. Mit bisherigen Lösungen der industriellen Bildverarbeitung erkennen Roboter nur den Raum um sich herum oder Gegenstände, die sie greifen oder bearbeiten sollen.

Mit der industriellen Bildverarbeitung von Rovi nehmen Roboter nun auch ihre Körperteile selber wahr – und zwar ohne elektronische Sensoren. © Rovi

Mit der industriellen Bildverarbeitung von Rovi nehmen Roboter nun auch ihre Körperteile selber wahr – und zwar ohne elektronische Sensoren. Software ersetzt damit komplexe Hardware-Sensorik. Zur Vermessung von Positionen und Bewegungen werden am Roboter aufgedruckte visuelle Muster verwendet. Die Rovi-Software berechnet damit mittels intelligenter Bildanalyse die Position des Roboters im Raum, sowie dessen Bewegungen und Gelenkstellungen.

Kräfte und Momente werden ebenfalls mittels einfacher, passiver, also nichtelektronischer Elemente wie Schaumstoff oder Federn gemessen. Die Kontaktkräfte des Greifers oder des Roboters führen zu charakteristischen Verformungen dieser Elemente. Die Rovi-Software misst diese Verformungen mittels Bildanalysealgorithmen und berechnet daraus die Kontaktkräfte. Die dabei für Industrie 4.0 anfallenden Daten und Statistiken der Roboter und ihrer Einsätze werden vor Ort oder in der Cloud verarbeitet und ausgewertet. as

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