handling - Fachportal für Handhabungstechnik, Fabrikautomation, Intralogistik
Home> Automatisierung> Robotik>

Automatica 2018 - Wie wir in Zukunft fertigen werden

Automatica 2018Wie wir in Zukunft fertigen werden

Digitale Transformation in der Produktion. Der Schlüssel zum Erfolg liegt zukünftig im Zusammenspiel von Fertigungs- und Informationstechnologien. Intelligente Automatisierung und Robotik sind somit wesentliche Aspekte von Industrie 4.0. Die enormen Potenziale der Fertigung von morgen zeigt die Automatica in München.

sep
sep
sep
sep
Maschinen werden künftig miteinander kommunizieren

Die intelligente Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Gegenständen bringt für Automatisierungsanbieter und -anwender enorme Potenziale: Maschinen werden künftig über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg miteinander kommunizieren und Produktionsprozesse autark organisieren. Durch Cloud-Computing und Big Data wird die Digitalisierung beschleunigt. Die daraus entstehende Smart Factory bietet eine noch nie da gewesene Flexibilität – selbst für kleine und mittelständische Betriebe. Individuelle Produktwünsche können somit berücksichtigt und Einzelstücke rentabel produziert werden. Dieser Wandel hat viele Aspekte: Ob kollaborative Roboter oder intelligente Maschinen, Komponenten und Services. Konkrete Beispiele für die Smart Factory wird es im kommenden Jahr auf der Automatica zu sehen geben.

Anzeige

Alle Schlüssel-Technologien vereint
Die Messe für intelligente Automation und Robotik hat es sich zum Ziel gesetzt, alle Schlüsseltechnologien an einem Ort zusammenführen. Sie will das weltweit größte Angebot an Industrie- und Servicerobotik, Montageanlagen, industriellen Bildverarbeitungssystemen und Komponenten vereinen. Unternehmen aus allen Branchen finden in München Produkte und Lösungen für die Optimierung von Produktionsprozessen. Dabei thematisiert die Messe die zentralen Zukunftstrends unter dem Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit. Dr. Phil Crothers, Senior Manager Materials and Manufacturing Technology, Boeing Research & Technology – Europe: „Die Automatica ist eine Plattform für Automatisierungs-Fachleute aus aller Welt. Auf der Messe werden die Themen Fabrikautomation, Digitalisierung, Industrie 4.0 sowie ihre Auswirkungen auf die Fabrik der Zukunft thematisiert.“ Volker Spanier, Leiter Factory Automation bei Epson Deutschland, erklärt zur Teilnahme seines Unternehmens an der Messe: „Die Automatica ist für uns eine Messe mit strategischem Wert. Das Feedback der Besucher wird uns helfen, die Produkte, die wir vorstellen, optimal in den Markt zu bringen. Die Messe ist für uns, nicht zuletzt dank des hochwertigen internationalen Publikums, ein gesetzter Termin.“

Weltbranchenverband IFR

IT2Industry als Plattform für ITK-Themen
Die IT2Industry ist die integrierte Plattform für ITK-Themen im Rahmen der Automatica. Sie bilde die intelligenten, digital vernetzten Arbeitswelten ab und sei somit die Schnittstelle zwischen der klassischen Produktion und dem Industriellen Internet der Dinge, erklärte der Veranstalter.

Die Automatica hat sich aber auch als wichtige Plattform für Servicerobotik etabliert. Der aktuelle Stand der Technik und die enorme Dynamik in der Branche waren 2016 zu erleben: vom Pflegewagen im Krankenhaus über den Inventurroboter für Kaufhäuser bis hin zu Servicerobotern als fahrerlose Transportsysteme oder als Menschenhelfer.

MRK

Der weltweite Markt für Industrie-Robotik entwickelt sich dynamisch. Der Weltbranchenverband International Federation of Robotics (IFR) erwartet bis 2019 die Installation von mehr als 1,4 Millionen neuen Industrie-Robotern in den Fabriken weltweit. Die positiven Branchenimpulse machen sich auch auf der kommenden Automatica bemerkbar: 75 Prozent der Ausstellungsfläche von 2016 seien bereits 15 Monate vor Beginn der nächsten Veranstaltung wieder fest reserviert. as

Anzeige
Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge zum Thema

MHI-FORobotics

Mobile RoboterplattformenEin neues Team in der Fabrik

Im Rahmen des Forschungsverbunds FORobotics wird untersucht, welche Potenziale sich in der Produktion durch einen Einsatz von mobilen Roboterplattformen ergeben. Die einzelnen Roboter sollen autonom Aufgaben in der Fabrik übernehmen und sich dabei ad-hoc zu kooperierenden Teams zusammenschließen.

…mehr
Baer-Contrax Mobile Robot

MRK-SystemMobiler kollaborierender Roboter aus dem Baukasten

Bär Automation hat den Contrax Mobile Robot 4.0, einen neuartigen, aus standardisierten modularen Elementen aufgebauten, mobilen kollaborierenden Roboter, entwickelt. Das System kann kunden- und applikationsspezifisch angepasst werden.

…mehr
Maxon-Gleichstrommotor

Optimierter MagnetkreisDrehmoment ohne Ende

Die neuen bürstenlosen DC-Motoren von Maxon liefern besonders viel Drehmoment – dank eines optimierten Magnetkreises und eines speziellen Rotors.

…mehr
MiR-Honeywell-MiR100

Optimierter MaterialflussRoboter befreien Vollzeitkräfte von Transportaufgaben

Honeywell Analytics, Weltmarktführer für Gasüberwachungslösungen, automatisiert den Warentransport in seiner Fertigung im englischen Poole mit autonomen mobilen Robotern von Mobile Industrial Robots. Der Einsatz setzt Ressourcen von sechs Vollzeitkräften frei, die jetzt anspruchsvollere Aufgaben übernehmen.

…mehr
Kawasaki-ABB-iREX 2017

Kollaborative RoboterKawasaki und ABB machen gemeinsame Sache

Kawasaki und ABB, weltweit führende Hersteller industrieller Roboter und Automatisierungslösungen, haben ihre Kooperation angekündigt: Beide Unternehmen wollen ab sofort eng für den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung kollaborativer Roboter – insbesondere mit Doppelarmkonfiguration – zusammenarbeiten. 

…mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neue Stellenanzeigen

Anzeige