Automatica 2018

Arbeiten in der Smart Factory

Digitalisierung und MRK. Mit den Trendthemen digitale Transformation in der Fertigung und Mensch-Roboter-Kollaboration will die Automatica einen Beitrag leisten zur Gestaltung der Arbeit 4.0 – da, wo der Mensch mehr Verantwortung denn je trägt.

Erstmalig werden sechs Messehallen voll belegt, rund 900 Firmen zeigen ihre Lösungen für die intelligente Produktion. (Bild: Messe München)

Vom 19. bis 22. Juni wird München zum Treffpunkt der internationalen Automatisierungsbranche. Die Automatica 2018 präsentiert das komplette Spektrum der Robotik und Automation: von der Industrie- und Servicerobotik bis hin zu der Montage- und Handhabungstechnik und der industriellen Bildverarbeitung. Erstmalig werden sechs Messehallen voll belegt, rund 900 Firmen werden ihre Lösungen für die intelligente Produktion zeigen.

Begriffe wie Cloud Robotics, Deep Learning und Smart Production werden mehr und mehr gelebte Realität. Dass die Zukunft der industriellen Fertigung komplett vernetzt sein wird, welche Vorteile daraus resultieren und wie einfach die dafür erforderlichen, offenen Netzwerke zu realisieren sind, werden die Aussteller auf der Automatica zeigen. Bei vielen Automatisierungsanbietern lautet das Messemotto „Industrie 4.0“, „Smart Factory“ oder „Digitale Vernetzung“.

Mit IT2Industry bietet die Automatica einen integrierten Themenbereich für IT-Firmen. Er fokussiert das Zusammenspiel zwischen Automatisierungs- und Informationstechnologie, das zum Kernbestandteil digitaler Automation und Robotik gehört. Das IT2Industry-Forum bietet mehr als 40 Vorträge, Diskussionsrunden und Best-Practice-Beispiele aus dem industriellen Internet der Dinge.

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Smarte Roboter erobern den Dienstleistungssektor
Ob in der Logistik, Landwirtschaft, Medizin, im Einzelhandel oder in der Kundeninformation: Mensch und Maschine arbeiten zunehmend Hand in Hand. Der Ausstellungsbereich „Professionelle Servicerobotik“ zeigt Schlüsseltechnologien, Komponenten und einsatzfähige Gesamtlösungen für unterschiedliche Dienstleistungsbranchen. Im Servicerobotik Demopark können Besucher Serviceroboter live in Aktion erleben und mit ihnen interagieren.

Mit einem wichtigen Aspekt bei der Robotik- und Industrie- 4.0-Euphorie setzt sich der VDMA-Fachverband Robotik + Automation auseinander. Die Sonderschau „Der Mensch in der Smart Factory“ greift dazu aktuelle Fragestellungen auf. Außerdem werden zwei Industrie-4.0-Demonstratoren vorgestellt: Mit dem OPC-UA-Demonstrator präsentiert der VDMA einen neuen Kommunikations- und Engineering-Ansatz, innerhalb dessen alle Komponenten herstellerunabhängig kommunizieren. Gezeigt wird das ganz konkret in Form einer Anlage, auf der Fidget Spinner live vor Ort montiert werden.

Der „smart4i Next Generation“-Demonstrator, initiiert und gefördert vom Fachverband VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen, beinhaltet alle relevanten Industrie-4.0-Applikationen – von der Cloud bis zum Sensor. Dabei geht es um die Produktion eines individualisierten Modellautos, dessen Fertigungsprozess Besucher auf der Messe miterleben können.

KI und MRK im Forum
Wertvollen Knowhow-Transfer bietet das Automatica-Forum. Von der Vision bis hin zur konkreten Umsetzung in der Praxis: Vorträge und Diskussionen spiegeln aktuelle Branchentrends und Zukunftsszenarien wider. Die Themen im Fokus: Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz, Mensch-Roboter-Kollaboration und Arbeit 4.0. So berichtet Dr. Holger Heyn, Leiter Zukunftstechnologien in der Volkswagen-Konzern-Produktion über „Die Produktion der Zukunft im Volkswagen Konzern: digital, vernetzt und nachhaltig“.

Darüber hinaus findet zum einen der Automobil-Produktion-Kongress statt zum Thema „Auf dem Weg zur autonomen Produktion“. Zum anderen hat die Robotik-Konferenz „International Symposium on Robotics“ (ISR) ihr 50-jähriges Jubiläum. Sie findet von 20. bis 21. Juni im Rahmen der Automatica statt. Über 100 Vorträge geben Einblicke in die neuesten „State of the Art”-Robotik-Technologien. as


Key Facts der Automatica 2016
833 Aussteller aus 47 Ländern
43.052 Besucher aus rund 100 Ländern
82 % der Besucher sind Entscheider
35 % internationale Besucher
66.000 m2 Ausstellungsfl äche
Hochkarätiges Konferenzprogramm mit rund 300 Experten

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