Mensch-Roboter-Kollaboration forciert das Roboter-Wachstum

Ab sofort: Ziemlich gute Freunde

Dass Menschen und Roboter ein Team bilden, ist noch relativ neu. Erst seit kurzem bemüht sich die entsprechende Industrie um Lösungen, die eine gefahrlose Kollaboration möglich machen. In Zeiten, in denen die Roboter immer tiefer in die Produktionsprozesse vordringen und immer näher an den arbeitenden Menschen heranrücken, ist dies unumgehbar.

Denn: Bis 2018 wird der Absatz von Industrie-Robotern weltweit jedes Jahr durchschnittlich um 15 Prozent wachsen – die verkauften Einheiten verdoppeln sich fast auf rund 400.000 Stück. Dabei entfallen 70 Prozent des Absatzvolumens auf die fünf größten Märkte: China, Japan, USA, Südkorea und Deutschland. Das mutmaßt die International Federation of Robotics in der Roboter-Weltstatistik 2015. Gemäß der internationalen Boston Consulting Group (BCG) soll sich der Roboter-Markt von 15 Mrd. Dollar pro Jahr im Jahr 2015 auf knapp 67 Mrd. Dollar im Jahr 2020 fast vervierfachen. Darin eingeschlossen sind Industrieroboter, deren Markt sich laut BCG von 11 auf 24,4 Mrd. Dollar im gleichen Zeitraum vervielfacht.Kein Wunder also, dass auch die Industriemessen sich umfassend dem Thema Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) widmen. Sensoren bestimmen dabei die Möglichkeiten, die sich für die Mensch-Roboter-Kollaboration ergeben. In einigen Betrieben ist die MRK bereits Realität, vor allem in der Automobilindustrie.

Vor uns liegen im Frühjahr die Hannover Messe im April und die Automatica in München Ende Juni. Sensoren und andere Lösungen, die Roboter sehen und fühlen lassen, stehen deswegen MRK in vielen Fällen im Mittelpunkt der Präsentationen.

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bw

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