Personality

Vom Virus gepackt

Dr. Christoph Beumer liebt Schalke, die Familie und das Unternehmen
Die Lieblingsskulptur von Dr. Beumer, das sogenannte Nasenmännchen, ist ein Geschenk seiner Tochter. Nach deren Einschätzung soll eine gewisse Ähnlichkeit nicht auszuschließen sein. (Foto: Beumer)

Wer oder was hat ihr Interesse an Ihrem gegenwärtigen Tätigkeitsfeld geweckt?
Wenn man in ein so technikbegeistertes Unternehmen wie die Beumer Gruppe hineingeboren wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass zumindest eines von uns drei Kindern von diesem Virus angesteckt wird.

Welche technischen Leistungen aus Ihrem Bereich bewundern Sie besonders?
Die „Mutter“ aller Gepäckfördersysteme, die Anlage am Fraport.

Was möchten Sie noch dringend beruflich und/oder privat erreichen?
Beruflich fände ich es ganz schön, wenn ich mit der alten Tradition, dass die dritte Generation ein Familienunternehmen zugrunde richtet, brechen könnte. Privat würde ich gerne noch die Deutsche Meisterschaft meiner Schalker erleben.

Drei Dinge, die Ihnen besonders wichtig sind…
Meine Familie, meine Arbeit, der FC Schalke 04.

und drei, auf die Sie besonders gut verzichten könnten.
Bayern München, Borussia Dortmund und sonstige Wettbewerber.

Je ein Buch, eine CD, ein Film: Welche sind Ihnen besonders wichtig?
Das Gesamtwerk von J.R.R. Tolkien über Mittelerde und den Herrn der Ringe hat mich schon immer fasziniert. Es ist Fantasy und dennoch viel näher an der Realität, als mancher glauben mag. Das gibt es als Buch, CD und Film.

Ein Bild, eine Skulptur, die Ihnen wichtig erscheint oder die Sie kaufen würden?
Wirklich schöne Dinge kann man sich nicht kaufen, man bekommt sie geschenkt – so wie die Skulptur des in unserer Familie legendären „Nasenmännchens“. Meine Tochter meint, es gäbe eine gewisse Ähnlichkeit mit mir.

Was lesen Sie derzeit?
Ein tolles Buch von Reinhard Sprenge: „Die Entscheidung liegt bei Dir“. Darin schreibt er in für Ingenieure notwendiger Klarheit und ausreichend psychologischer Tiefe über die Sinnfälligkeit von eigenverantwortlichem Handeln.

Was erwartet Sie nach Büroschluss?
Ein trautes Heim, der gedeckte Abendbrottisch, zwei liebe Kinder, eine Flasche Jever, ein geniales Schalke-Spiel wie das 2:5 in Mailand – Hallo?!? Hört auf zu träumen, lest Reinhard Sprenger!

Welchen Sänger, Musiker, Schauspieler, Performer oder Sportler würden Sie gern live erleben?
Ernst Kuzorra und Fritz Szepan hätte ich gerne mal live erlebt. Denn die waren mit dem „Schalker Kreisel“ ihrer Zeit weit voraus. Heute nennt man das One-Touch-Fußball und denkt, die Spanier hätten es erfunden.

Treiben Sie Sport – welchen?
Fussball gucken.

Ihr Lebensmotto?
„Never say Never!“ Das Leben bietet so viele Chancen, man muss nur genau hinschauen, sie prüfen und sie dann auch ergreifen.

Ein Zufall spielt Ihnen 5.000 Euro zur freien Verfügung in die Hände. Wie setzen Sie diese ein?
Weiß meine Frau davon?

Welche Fehlentwicklung in Markt, Technik und Gesellschaft finden Sie dringend änderungswürdig?
Viele. Ich möchte hier – außer Bayern München – nur eine nennen: Die Technikfeindlichkeit unserer Gesellschaft.

Was wollten Sie machen, als Sie 18 Jahre alt waren?
Inselpfarrer auf Juist oder Musiker in La Rochelle.

Wie und wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Zwei Jahre vor der Rente in einem weiterhin erfolgreichen Familienunternehmen und mit konkreten Plänen, wie das Haus auf Juist eingerichtet werden soll, zum Beispiel mit dem Foto der Schalker Meisterfeier von 2017.

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