Personality

„Von minderwertig zur Hochleistung“

Kasto-Chef Armin Stolzer sucht nach der Balance zwischen Job und Freizeit
Armin Stolzer – unterwegs mit Segel.

Wer oder was hat Ihr Interesse an dem gegenwärtigen Tätigkeitsfeld geweckt?
Schon als Kind habe ich mich immer wieder für Technik interessiert und dabei auch vieles zu diesen Themen gelesen beziehungsweise mich auch über handwerkliche Tätigkeiten mit Schwerpunkt Holz oder Elektrik mit diesem Thema vertraut gemacht. Außerdem bekam ich über die Nähe zum Unternehmen sowie über das Umfeld immer wieder sehr viel mit.

Welche technischen Leistungen aus Ihrem Bereich bewundern Sie besonders?
Unter dem Motto „Sägen. Lagern. Mehr.“ vertreiben wir modernste Säge- und Lagertechnik für Langgut und Flachmaterialien. Dabei begeistert mich besonders die Fortentwicklung von der eher als minderwertig angesehenen Sägetechnik zu vollautomatischen, hochleistungsfähigen Werkzeugmaschinen in einem ansprechenden Design und die vielfältigen Lösungen beim Sägen und Lagern, mit denen man die Arbeit vereinfachen und rationalisieren kann.

Was möchten Sie noch dringend beruflich und/oder privat erreichen?
Zum einen möchte ich in meinem beruflichen Umfeld die begonnene Entwicklung im Hause Kasto mit dem Ausbau der weltweit führenden Position noch weiter vorantreiben und auf der privaten Seite mehr Freiraum für kreative Phasen schaffen, um in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Beruf und Privat die vor mir stehenden Aufgaben gut bewältigen zu können.

Drei Dinge, die Ihnen besonders wichtig sind?
Familie, Lebensfreude, Freiheit und Gesundheit.

...und drei auf die Sie besonders gut verzichten können?
Wirtschaftskrisen wie 2009 und 1993, unsachliche Argumentationen, ewige Bedenkenträger.

Ein Bild, eine Skulptur, die Ihnen wichtig erscheint oder die Sie kaufen würden?
Bilder von Hundertwasser oder Skulpturen von Dalí.

Was lesen Sie derzeit?
Franz Alt über die Energie-Wende.
Was erwartet Sie nach Büroschluss?
Schöne Abende im Kreis meiner Familie.

Welchen Sänger, Musiker, Schauspieler, Performer oder Sportler würden Sie gerne live erleben?

Udo Jürgens, Eric Clapton oder die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

Treiben Sie Sport? Welchen?
Ich bin zum einen begeisterter Skifahrer und zum anderen bin ich gern im Urlaub mit dem Segelboot unterwegs, letzteres leider zu wenig.

Haben Sie ein Vorbild oder vielleicht auch mehrere?
Ich bewundere erfahrene Staatsmänner und Wirtschaftsdenker, die langfristige Trends geprägt haben, zum Beispiel den Altbundeskanzler Helmut Schmidt.

Was ist Ihre positive Ader?
Kreativität, Visionen zur langfristigen Ausrichtung und große Beharrlichkeit.

Die negative Seite?
Eher ungeduldig.

Welche Botschaft haben Sie an Ihre Mitarbeiter?
Wir müssen uns ständig weiterentwickeln, denn Stillstand wäre Rückschritt. Außerdem müssen wir uns mit Produkten und Dienstleistungen sowie unseren Leistungsprozessen für die Weltmärkte wettbewerbsfähig aufstellen. Nur so wird es uns gelingen, langfristig Erfolg zu haben.

Welche Fehlentwicklungen in Markttechnik und Gesellschaft finden Sie dringend änderungswürdig?
Bezüglich der Technik gilt es, das Over-Engineering um jeden Preis zu begrenzen und auf pragmatisch sinnvolle Lösungen zu setzen, damit die Menschen mit der Technik auch umgehen können. Zudem sollte bei großtechnischen Einrichtungen mit den Risiken sehr verantwortungsbewusst umgegangen werden. Sowohl in den Märkten als auch in der Gesellschaft setzt sich immer mehr die Ellbogen-Mentalität durch. Der eigene Vorteil steht immer mehr an erster Stelle. Fairness, Verlässlichkeit und korrektes Handeln werden leider immer mehr in den Hintergrund gedrängt.

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