Personality

Messe – die zweite

Peter Kazander steht vor dem Start der Logimat und seiner zweiten Messe
Vom Wasser in den Schnee: Logimat-Chef Peter Kazander fühlt sich als Holländer auch auf den Pisten Tirols wohl.

Wer oder was hat Ihr Interesse an Ihrem gegenwärtigen Tätigkeitsfeld geweckt?
Das war, muss man fairerweise sagen, eher der Zufall. Ich habe das „Messe machen“ nie gelernt und bin mir auch nicht sicher, ob man das überhaupt lernen kann. Am Messegeschäft gefällt mir, dass es im Grunde darin besteht, mit sehr vielen sehr unterschiedlichen Menschen arbeiten zu dürfen.

Welche technischen Leistungen aus Ihrem Bereich bewundern Sie besonders?
Mich fasziniert das Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien. Erst die Integration von intelligenten Technologien in den Alltag ergibt Nutzen.

Was möchten Sie noch dringend beruflich und/oder privat erreichen?
Meine zweite Messe, die transfairlog in Hamburg, erfolgreich auf dem Weg bringen. Privat bin ich vollkommen zufrieden.

Drei Dinge, die Ihnen besonders wichtig sind…
Auch wenn es wie ein Klischee klingen mag: meine Familie, Gesundheit und Ehrlichkeit.

…und drei, auf die Sie besonders gut verzichten könnten.
Neid, Heuchelei und Leute, die meinen, unersetzbar zu sein.

Welchen Sänger, Musiker, Schauspieler, Performer oder Sportler würden Sie gern live erleben?
Eric Clapton. Mein Sohn ist begeisterter und begnadeter Musiker und spielt Clapton den ganzen Tag hoch und runter. Das Original wäre als Abwechslung mal nicht schlecht.

Ihr Lebensmotto?
„Hard voor weinig, nooit chagerijnig“ – lässt sich aber leider schlecht ins Deutsche übersetzen. „Kopf hoch und durch…“ ist aber auch nicht schlecht.

Welche Botschaft haben Sie an Ihre Mitarbeiter?
Gib Gas, bleib fair und vergiss nie, wer dein Gehalt bezahlt. Das sind einzig und allein die Aussteller einer Messe.

Ein Zufall spielt Ihnen 5.000 Euro zur freien Verfügung in die Hände. Wie setzen Sie diese ein?

Das müsste ich mir überlegen… und schon sind die € 5.000,00 weg! Ich bin mir nämlich sicher, dass Frau und Kinder nicht so lange nachdenken werden, und das ist auch gut so.

Welche Fehlentwicklung in Markt, Technik und Gesellschaft finden Sie dringend änderungswürdig?
Die Politik. Diese empfinde ich im Moment als ein argumentationsloses Gegeneinander. Das bremst, statt dass es uns alle miteinander nach vorn bringt.

Was raten Sie der Jugend?
Bildung! Bildung ist das beste Sprungbrett fürs Leben. Mir ist aber durchaus klar, dass wir es auch schön doof fanden, als unsere Eltern uns den gleichen Ratschlag gegeben haben.

Wie und wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Dann sollte ich doch tatsächlich im Ruhestand und hoffentlich gesund sein, um ihn auch zu genießen. bwEric Clapton – das Original wäre auch nicht schlecht

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