Personality

„Ich nehme es, wie es kommt“

Bito-Chef Detlef Ganz blickt relaxed in die Zukunft
Detlef Ganz: Auf den Bito-Chef warten nach der Tagesarbeit zwei Buben – und das Rennrad zur Tour durch die Nordpfalz.

Wer oder was hat ihr Interesse an Ihrem gegenwärtigen Tätigkeitsfeld geweckt?
Direkt nach dem Studium habe ich bei einem Lagertechnikhersteller begonnen. Mit der zusätzlichen Erfahrung im Bereich Blechfertigung hatte ich damit eine optimale Voraussetzung, als 2004 bei BITO ein neuer Geschäftsführer gesucht wurde. Als ich darauf angesprochen wurde, hat mich das Unternehmen sofort begeistert.

Welche technischen Leistungen aus Ihrem Bereich bewundern Sie besonders?
High Tech Distributionszentren, die 15 Minuten nach Bestelleingang zehn verschiedene Artikel zum Versand bereitstellen, zeigen heute absolut faszinierende technische Abläufe. Die hohe Komplexität begeistert mich jedes Mal aufs Neue.

Was möchten Sie noch dringend beruflich und/oder privat erreichen?
Beruflich bin ich zufrieden, und privat hoffe ich, dass meine Familie und ich gesund bleiben. Ich habe tatsächlich keine Karriereplanung nach Lehrbuch, sondern nehme es, wie es kommt.

Drei Dinge, die Ihnen besonders wichtig sind…
Die Familie, Gesundheit und Zeit. Das Letztere ist zugegeben recht schwierig. Beruflich engagiert bedeutet leider sehr oft, dass die Zeit für Privates zu kurzkommt. Deshalb freue ich mich darüber, wenn es dann doch ab und zu etwas Freiraum gibt.

…und drei, auf die Sie besonders gut verzichten können?
Unnötiges jeder Art. Allen voran 50 Mails täglich, von denen mindestens die Hälfte nichts aussagen oder Gespräche, bei denen sich alles nur im Kreis dreht und kein Ergebnis herauskommt.
Was lesen Sie derzeit?
Am Wichtigsten ist mir die Tageszeitung.

Was erwartet Sie nach Büroschluss?
Zwei Jungs mit 9 und 13.

Treiben Sie Sport – welchen?
Ich fahre sehr gerne eine Runde mit dem Rennrad, hier bei uns in der Nordpfalz übrigens sehr empfehlenswert.

Welche Botschaft haben Sie an Ihre Mitarbeiter?
Für den Erfolg ist jeder selbst verantwortlich, und dafür sollten mehr Menschen Verantwortung übernehmen.

Ein Zufall spielt Ihnen 5.000 Euro zur freien Verfügung in die Hände. Wie setzen Sie diese ein?
Ich spende Sie an das Kinderheim Go Vap im Norden von Saigon.

Sie leben oft in Hotels. Haben Sie eine Lieblingsabsteige?
Ohne hier Schleichwerbung zu betreiben: „Feel the Hyatt Touch“. Gerade im Ausland ist doch ein gutes Hotel recht angenehm.

Leben Sie gerne dort, wo Sie leben oder können Sie sich auch einen anderen Lebensmittelpunkt vorstellen. Im Ruhestand vielleicht?
Wenn wir uns auch hier sehr wohlfühlen, kann ich mir trotzdem einige Orte auf der Welt zum Leben vorstellen.

Was wollten Sie machen, als Sie 18 Jahre alt waren?
Berufspilot werden, weiter als zum Privat-Pilotenschein hat es dann doch nicht mehr gereicht.

Was raten Sie der Jugend?
Macht eine ordentliche Ausbildung.

Wie und wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Man(n) wird sehen.

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Für den Erfolg ist jeder selbst verantwortlich – mehr Verantwortung für alle
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