Viastore baut Mehllager in Frankreich

Der Baguette-Rohstoff zieht um

Die französische Landesgesellschaft des Intralogistik-Spezialisten Viastore Systems ist mit dem Bau eines neuen Distributionszentrums für das Mühlenunternehmen Moulins Bourgeois beauftragt worden. Das 1895 gegründete Familienunternehmen aus Verdelot bei Paris ist auf die Produktion von konventionellem und biologischem Weizenmehl spezialisiert. Dieses wird unter anderem bei der Herstellung des französischen Wahrzeichens, dem Baguette, verwendet.

Ein neues Distributionszentrum von Viastore für Moulins Bourgeois: So könnte es aussehen.

Moulins Bourgeois beliefert inzwischen nicht nur Kunden in Frankreich mit frisch gemahlenem Mehl, sondern auch in Deutschland, Belgien, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Russland, Schweden und sogar China. Bis zu 170 Tonnen verschickt das Unternehmen pro Tag. Bislang mussten die Mitarbeiter die 40 Kilogramm schweren Mehlsäcke von Hand verladen. Nach der Umstellung auf 25-Kilo-Säcke wäre diese Leistung in manueller Arbeitsweise nicht mehr leistbar. Daher sollen im neuen Distributionszentrum, das Viastore zusammen mit AB Process in Verdelot errichtet, die einzelnen Arbeitsschritte ergonomischer und zugleich effizienter gestaltet sein. "Sämtliche Prozesse werden künftig zu hundert Prozent automatisch ablaufen - vom Palettieren über Ein- und Auslagerung sowie Kommissionierung bis zum Versand", erklärt Julien Couret, Vertriebsleiter von Viastore Frankreich.

"Nachdem wir in unserer Produktion von 40-Kilogramm- auf 25-Kilogramm-Säcke umgestiegen sind, haben wir auch unsere Logistik komplett überdacht", schildert Julien Bourgeois, der als Geschäftsführer gemeinsam mit seinem Bruder David die Geschicke von Moulins Bourgeois leitet. "Dabei bekamen wir Unterstützung von den Engineering-Spezialisten von Albus Partners." Gemeinsam entschied man sich bei der Umsetzung der Intralogistik für eine Zusammenarbeit mit Viastore.

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Das Warehouse Management System (WMS) viadat steuert und überwacht sämtliche Prozesse automatisch. Zudem misst und verbessert es den Energieverbrauch des gesamten Systems und senkt so die Betriebskosten. Das Distributionszentrum soll im ersten Quartal 2015 in Betrieb genommen werden. bw

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