VDW erhöht Produktionsprognose 2018

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie startet durch

Im ersten Quartal 2018 stieg der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie laut VDW im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent. Dabei legten die Bestellungen aus dem Inland um 39 Prozent zu. Die Auslandsorders wuchsen um 15 Prozent.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugma-schinenfabriken), Frankfurt am Main (Bild: VDW)

„Unsere Branche ist 2018 weiterhin sehr dynamisch unterwegs“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. „Damit setzt sich die herausragende Entwicklung des vergangenen Jahres nahtlos fort. Die Inlandsbestellungen bleiben das Zugpferd. Sie wachsen weit mehr als doppelt so stark wie die Auslandsnachfrage“, so Schäfer weiter. Zerspanung und Umformung trugen gleichermaßen zum Bestellwachstum des ersten Quartals bei. Die Kapazitäten waren zu 93,4 Prozent ausgelastet.

Weiterer Anstieg der Produktion

Die Hochkonjunktur in nahezu allen Anwenderindustrien weltweit hatten Produktion und Auftragseingang bereits im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch getrieben. Mit einem Plus von sieben Prozent hatte die Produktion 2017 die 16-Milliarden-Euro-Marke überschritten. „Basierend auf einem hohen Auftragszuwachs im vergangenen Jahr, der weiter tragen wird, sehen wir auch für 2018 Potenzial für einen höheren Produktionszuwachs als noch im Februar erwartet und steigern unsere Produktionsprognose von fünf auf nochmals sieben Prozent Zuwachs“, erläutert Schäfer.

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Die Branche geht davon aus, dass die Weltwirtschaft weiterhin ein gutes Umfeld für die Investitionen der Industrie bietet. Der Nachfrageaufschwung steht auf einem breiten Fundament, sowohl auf Technologien als auch auf Märkte bezogen. Hohe Kapazitätsauslastung erfordert Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. „Wenn Engpässe in der Fertigung, beim Personal und bei den Zulieferungen nicht allzu gravierend werden, sollte dieses ehrgeizige Ziel gut zu schaffen sein“, sagt Schäfer abschließend. as

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