News

TSC öffnet sich für Android

Drucksteuerung per Android und Nexus: TSC.

Die Thermodrucker von TSC Auto ID können ab sofort direkt von Smartphones oder Tablets angesteuert und bedient werden. Möglich wird dies durch eine von Casper aktuell entwickelte App, die auf jedem Android-Gerät läuft und direkt beim TSC-Partner im Downloadbereich heruntergeladen werden kann. Damit eignet sich diese Lösung für flexible und schnelle Druckanwendungen - vorzugsweise dort, wo kein PC oder Laptop verfügbar ist oder nicht jeder Mitarbeiter mit einem portablen Printer ausgestattet werden kann.

Das erst im Oktober 2008 von Google in den Markt eingeführte Handy-Betriebssystem verzeichnet mittlerweile nicht nur rasante Zuwächse im privaten Bereich, sondern erobert sich zunehmend auch die Betriebswelt. Etwa 1,3 Millionen neue Android-Geräte werden laut Google derzeit pro Tag aktiviert, die Zahl der Applikationen nähert sich der Dreiviertelmillion. Die Zeit war also reif für eine App, sagt TSC, mit der sich professionelle Druckaufträge zielgerichtet steuern lassen. Mit dem "Software Developer Kit" stellt TSC dabei allen Partnerunternehmen, die sich mit der Entwicklung genau solcher Tools befassen, zusätzliche Funktionen zur Verfügung, die die Kommunikation zwischen Mobilgeräten und TSC-Druckern erleichtern.

Bei der von Casper entwickelten App, die von jedem Android-Handy aus bedient werden kann, auch wenn die Spezialisten gerne die Nutzung auf Tablets wie dem Nexus 7 empfehlen, bietet sich im ersten Schritt die Möglichkeit, die im Netzwerk vorhandenen Drucker zu finden und sich über den aktuellen Status zu informieren. Neben dem Abrufen der Druckerkonfiguration ist die App dann in der Lage, detaillierte Befehle und Dateien an den ausgewählten Drucker zu senden und ihn bei Unterbrechungen auch neu zu starten.

Bislang ist dabei eine Verbindung nur über das Netzwerk möglich. In Kürze wird aber auch die Bluetooth-Option realisiert. Damit - wie auch mit einem WiFi-Modul - können alle Desktop- und Industriedrucker aus der differenzierten Produktpalette des taiwanesischen Herstellers nachgerüstet werden. Wobei sich die Module einfach auf die RS232-Schnittstelle stecken und innerhalb weniger Minuten mit Hilfe des TSC Diagnostic Tools konfigurieren lassen. bw

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Etikettendruck

Es kommt Farbe ins Spiel

TSC Auto ID bringt mit der neuen CPX4 Serie seinen ersten Farbetikettendrucker auf den Markt. Außerdem zeigt das Unternehmen auf der Fachpack die jüngst gelaunchte Einstiegs-Industriedruckerserie MB240 und das Druckmodul PEX-1000.

mehr...

Additive Fertigung

Großes kommt aus dem Drucker

Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP hat mit der Mecklenburger Metallguss einen großvolumigen 3D-Drucker entwickelt, mit dem Positivformen für den Guss von Schiffspropellern generativ hergestellt werden können.

mehr...
Anzeige