Stahl vereinfacht Verschiffung

Kran aus der Kiste

Unternehmen in Afrika fordern Krananlagen, die nach europäischen Standards produziert wurden. Um den Anforderungen seiner lokalen Kunden gerecht zu werden hat der Partner von Stahl CraneSystems, Fawel Engineering Services Ltd. aus Nigeria, gemeinsam mit Spezialisten aus Künzelsau ein Konzept entwickelt, das es ihm ermöglicht, in Europa produzierte Krane kostengünstig nach Afrika zu verschiffen. Der erste Auftrag nach dem "Crane in a box"-Prinzip umfasste zwei Zweiträgerlaufkrane mit Spannweiten von 20 Metern und 22 Metern und Tragfähigkeiten von zehn und 16 Tonnen. Einsatzort ist die Produktion von Eleganza Industries Ltd. in Lagos, in der Kunststoff-Spritzgussteile wie Plastikstühle, Mülltonnen oder Hartschalenkoffer hergestellt werden.

"Unpack, Plug’n Play": Vor Ort konnten Mitarbeiter von Fawel Engineering die Krane innerhalb weniger Tage montieren.

Die vier Kranträger bestehen aus jeweils drei Segmenten, die durch hochfeste Schraubverbindungen miteinander verbunden werden. Durch diese Konstruktion von Fawel Engineering können Kranbauer jeweils einen kompletten Kran in wenigen Schritten platzsparend in einen 40 Fuß Container verladen. Die Container für Eleganza Industries wurden auf dem Landweg ins belgische Antwerpen befördert, dort verschifft und vom Port Apapa in Lagos per LKW zum Bestimmungsort transportiert.

Dort angekommen konnten Mitarbeiter von Fawel Engineering die Krane innerhalb weniger Tage montieren. Produziert wurden die Krane im Auftrag und nach Zeichnung von Fawel Engineering. Die Krantechnik - CraneKits mit einem Seilzug SHR6 (16 t) und einem Seilzug SH5 (10 t) - lieferte Stahl CraneSystems. Darüber hinaus unterstützten die deutschen Krantechnik-Experten den nigerianischen Vertriebspartner bei der Koordination der Fertigung in Europa. bw

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