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SMT steigt in die Schwergewichtsklasse ein

Schwere Teile per Roboter geschweißt: SMT-Systemtechnik.

Die SMT Systemtechnik, Hersteller von industriellen Robotersystemen, hat jetzt erstmals eine Roboterschweißanlage ausgeliefert, auf der Werkstücke bis zu einem Gewicht von 4,5 Tonnen bearbeitet werden können. Damit steigt der zur Rostocker IMG-Group gehörende Betrieb im niedersächsischen Syke bei Bremen in die Schwergewichtsklasse ein. "Bislang waren die Roboterschweißsysteme von SMT für Produktgewichte bis maximal drei Tonnen ausgelegt", verdeutlicht Betriebsleiter und Projektentwickler Roland Rüb den Vorstoß in die neue Fertigungsdimension. Perspektivisch sollen auch Anlagen das Syker Werk verlassen, auf denen bis zu 65 Tonnen schwere Stücke schweißtechnisch bearbeitet werden können.

Die erste Großanlage war von Horsch Maschinen, einem Landmaschinenhersteller, in Auftrag gegeben worden. Das Roboterschweißsystem ist für das Horsch-Werk Ronneburg bei Gera (Thüringen) bestimmt. SMT hatte vor sechs Jahren beim Neubau des Werkes schon die Planung für die gesamte Roboterschweißtechnik übernommen. "Die ausgelieferte Roboterstation in XL-Größe ist die erste von insgesamt drei dieser Ausführung, die im Ronneburger Werk zum Einsatz kommen", sagt SMT-Betriebsleiter und -Projektentwickler Roland Rüb. Je zwei Roboter arbeiten im so genannten Tandemverfahren. Im Bearbeitungsprozess können die Werkstücke flexibel dreidimensional bewegt werden. bw

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