Schlussbericht

Smart Automation in Linz geht erfolgreich zu Ende

Die Smart Automation in Linz ist mit einem leichten Besucherplus zu Ende gegangen.Maschinen- und Anlagenbau sowie Elektrotechnik stellten die größten Besucherkontingente.

Freude bei den Veranstaltern: Die Smart Linz ist positiv zu Ende gegangen. © Reed Exhibitions/Andreas Kolarik

Alle zwei Jahre verwandelt die Smart Automation Austria das Design Center Linz für drei Tage in das High-Tech-Zentrum Österreichs. Insgesamt 180 Keyplayer und neue Aussteller präsentierten vom 14. bis 16. Mai den 7.422 Fachbesuchern ( plus 119 Fachbesucher im Vergleich zur Smart 2017) aus Industrie und produzierendem Gewerbe Innovationen und Trends der industriellen Automatisierungstechnik sowie deren Produktions- und Anwendungsbereiche.

Obwohl dezidiert als heimische Branchenleitmesse deklariert, kamen dieses Mal 7,2 Prozent der Besucher aus dem benachbarten Ausland, vor allem aus Deutschland, Ungarn und Tschechien. Da das Design Center aufgrund der großen Ausstellernachfrage wieder bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht war, wurde am Vorplatz eine Leichtbauhalle mit zusätzlichen 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche aufgebaut.

Nicht nur für Dietmar Eiden, verantwortlicher Managing Director für B2B-Messen bei Veranstalter Reed Exhibitions, ist die Smart Automation ein Erfolg: „Die äußerst positive Stimmung auf der Messe war bei vielen Ausstellern, mit denen wir gesprochen haben, deutlich zu spüren. Neben der guten Qualität der Gespräche mit Fachbesuchern schätzten die Aussteller auch das hohe Ergebnis neuer Geschäftskontakte. Insgesamt stellt die Smart 2019 ein starkes, auch konjunkturelles Signal für den Industrie- und Wirtschaftsstandort Österreich dar.“

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Bei der Besucherbefragung zeigten sich neun von zehn Fachbesuchern mit der Messe insgesamt sehr zufrieden, ebenso viele bewerteten das Messeangebot als vollständig. Nach Wirtschaftsbereichen stellten Maschinen- und Anlagenbau (26,9 Prozent) sowie Elektrotechnik (25,8 Prozent) die größten Besucherkontingente, gefolgt von den Sparten Metallverarbeitung, Automobil- und Zulieferindustrie, chemische Industrie, technische Büros, Kunststoffindustrie, Nahrungs- und Lebensmittelindustrie, Pharma- und Medizinindustrie, Pappe- und Papierindustrie sowie Textilindustrie.

Die Frage nach den Interessensschwerpunkten (Mehrfachnennungen) ergab erwartungsgemäß ein breites Themenspektrum. Antriebstechnik sowie Steuerungstechnik/SPS standen mit jeweils 45,8 Prozent an der Spitzen, dann folgten mit überwiegend signifikanten Quoten Sensorik und industrielle Bildverarbeitung, Mess- und Regeltechnik (38,6 Prozent), automatisiertes Handling (35,2 Prozent), Engineering für die Automation (29,2 Prozent), Industrieelektronik (24,2 Prozent), Pneumatik für die Automation (23,9 Prozent), Bussysteme und industrielle Kommunikation (22 Prozent), Prozessleittechnik (21,6 Prozent), Bedienen und Beobachten/Visualisierungstechnik (21,2 Prozent), IT-Sicherheit (14,8 Prozent), Big Data & Cloud Computing (14 Prozent), Industriesoftware (13,6 Prozent), Dienstleistungen (9,8 Prozent), Embedded Systems/CPS (9,1 Prozent) sowie Infrastruktur/Datennetze/Energie (4,9 Prozent).

Drei Viertel der Befragten erachtet die Digitalisierung als sehr wichtig für den Erfolg ihrer Unternehmen in Zukunft. Demzufolge bewerten sieben von zehn Befragten die Darstellung von Digitalisierungsprozessen auf einer Messe als sehr nützlich.

Konjunktureinschätzung im grünen Bereich
Mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation ihrer Branchen zeigten sich bei der Befragung etwas mehr als vier von fünf Befragten sehr zufrieden. Was die Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten anbelangt, ist weiterhin Optimismus zu erkennen: 60,6 Prozent der Befragten rechnen sogar mit einer deutlichen Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung.

Nächstes Jahr in der Messe Wien
2020 wird die Smart Automation Austria turnusgemäß wieder in der Messe Wien Station machen. Und zwar zeit- und ortsgleich mit der Intertool, der internationalen Fachmesse für industrielle Fertigungstechnik, sowie der C4I - Connectivity for Industry, Plattform für Digitalisierung der industriellen Wertschöpfungskette. Während die Smart und C4I vom 12. bis 14. Mai 2020 dauern, wird die Intertool wie gehabt einen Tag später, also am 15. Mai, schließen. as

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