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Schaeffler auf der Metav 2008

Lösungen für die Linear- und Direktantriebstechnik sowie innovative Spindel- und Rundtischlagerungen stehen für die Schaeffler Gruppe Industrie mit ihren Marken INA, FAG und IDAM im Mittelpunkt der Metav 2008 in Düsseldorf.

In der Lineartechnik ermöglichen integrierte Ventile bei den Rollenumlaufeinheiten exakt dosierte Schmiermengen. Hochgeschwindigkeits-Zylinderrollenlager von FAG übertreffen mit Standard-Stahlrollen die Drehzahlen von Hybrid-Lagern mit Keramik-Wälzkörpern. Eine neuartige Kombination von Wälzlagern und passiven Magnetlagerungen erhöht die Tragfähigkeit und Grenzdrehzahl von Rundtischen. Die überarbeitete Linearmotorenserie L2U von IDAM bietet eine Spitzenkraft von bis zu 13.000 N und erreicht höchste Führungsgenauigkeit.

Durch Maßnahmen zur Reibungsminimierung gelang es Schaeffler, ein Hochgeschwindigkeits-Zylinderrollenlager (Foto) mit Stahlrollen zu entwickeln, das ein um 80 Prozent höheres Drehzahlniveau als herkömmliche Zylinderrollenlager erreicht und damit sogar die bisher mit Hybridlagern und Messingkäfig möglichen Drehzahlen übertrifft. Die Belastbarkeit ist dabei nur wenig geringer. Das Lager hat eine optimierte Kontaktgeometrie sowie einen außenbordgeführten Käfig aus PEEK, der eine wesentlich geringere Reibung aufweist als wälzkörpergeführte Messingmassivkäfige. Durch die geringeren Betriebstemperaturen infolge der niedrigeren Reibung wird auch der Schmierstoff im Wälzkontakt weniger beansprucht.

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Mit der IDAM Linear Synchron Symmetrik Motorenserie L2U bietet IDAM eine grundlegend überarbeitete Motorenserie, die bei einer Eigenmasse von etwa 45 Kilogramm eine Spitzenkraft bis 13.000 Newton erreicht. Damit ist es nunmehr möglich, große Bearbeitungszentren mit diesen Motoren auszustatten. Hauptvorteil der Motorentechnologie ist die Kompensation der magnetischen Anziehungskräfte zwischen Motor und Magneten. Die damit verbundene Entlastung der Führung resultiert in einer deutlich höheren Lebensdauer. Darüber hinaus bleiben Genauigkeiten länger erhalten, die Wärmeentwicklung aufgrund von Reibung wird gesenkt. Erreicht wird dies durch einen eisenbehafteten linearen AC Synchronmotor mit zwei sich symmetrisch gegenüberliegenden Sekundärteilen. Ein verringerter Eisenanteil im bewegten Primärteil mindert zusätzlich die Masse in diesem dreiphasigen Motor.

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