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Maxon Motor für MIM-Technologie ausgezeichnet

Die European Powder Metallurgy Association (EPMA) verlieh Maxon Motor einen Preis für innovative Bauteile.

Das Unternehmen belegte den zweiten Platz bei den EPMA-Awards 2007 im Rahmen der EPMA-Jahrestagung in Toulouse. Das Gehäuse für einen automatischen Gitarrentuner demonstriert eindrucksvoll die Vorteile der MIM-Technologie (Metal Injection Moulding) gegenüber konventionellen Fertigungsmethoden.

Weniger Stress vor Konzertbeginn: Ein neuartiger Gitarrentuner ermöglicht das präzise und vollautomatische Stimmen elektrischer Gitarren - und das innerhalb von 30 Sekunden. Sogar ein erfahrener Gitarrist braucht dazu immerhin mehrere Minuten. Das Nachstimmen aufgrund von Temperaturschwankungen auf der Bühne erfolgt per Knopfdruck. Das freut Musiker und Publikum. Schon bald soll der automatische Gitarrentuner am Markt erhältlich sein.

Was ist das besondere an diesem MIM-Bauteil? Die Herausforderung für Maxon bestand in der Konstruktion und Herstellung eines Gehäuses, das sechs Mikromotoren mit Planetengetriebe beinhaltet und im Korpus einer E-Gitarre untergebracht werden kann. Ein konventionell hergestelltes Bauteil wäre in jedem Fall zu groß und auch zu teuer gewesen. Mit der MIM-Technologie konnte das Schweizer Vorzeigeunternehmen die vorgegebene Präzision und Kompaktheit bei gleichzeitig ökonomischen Kosten realisieren.

Um die anspruchsvollen Spezifikationen hinsichtlich Kompaktheit und Komplexität zu erfüllen, setzt Maxon ein Werkzeug mit mehreren Kernen und Schiebern ein. Dabei sorgt das spezielle Anguß-System für ein verzugsfreies Bauteil. Ferner kann durch den Einsatz der MIM-Technologie die Anzahl der Einzelteile deutlich reduziert werden.

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Foto: Frau Dr. Lehnis nimmt das EPMA-Zertifikat entgegen

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