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M.Tech AG und Dambach kommen zusammen

Die M.Tech Technologie und Beteiligungs AG aus Unterensingen und die Dambach Werke GmbH bilden künftig eine Einheit.

Ein entsprechender Vertrag wurde gestern unterzeichnet. Als strategischer Investor erwirbt M.Tech sämtliche Geschäftsanteile des Unternehmens aus Gaggenau, vorbehaltlich der Zustimmung der bisher Dambach finanzierenden Banken, die zum Übergangszeitpunkt komplett abgelöst werden. Die Dambach-Werke GmbH bleibt dabei genauso erhalten wie die Marke Dambach.

"Die strategische Zusammenführung ermöglicht uns hervorragende Zukunftsperspektiven", erklärt Wolfgang Schuster, Geschäftsführer der Dambach Werke GmbH. Mit der Fusion werden zwei der führenden Anbieter von Verkehrstechnik in Deutschland zusammengeführt. Darüber hinaus ist Dambach in Deutschland und England der wichtigste Anbieter von Parkleitsystemen. "Die M.Tech AG ist insbesondere in Osteuropa sehr gut aufgestellt. Für unsere Kunden entstehen dadurch gewichtige Vorteile: noch mehr Kundennähe in Deutschland und internationale Präsenz, umfassende Verkaufsunterstützung und Serviceleistungen vor Ort sowie verstärkte Forschungs- und Entwicklungskraft", so Schuster. Die moderne Verkehrstechnik habe vor allem im Ausland ein starkes Wachstumspotenzial. Beide Unternehmen seien zudem konsequent auf ertragsstarke und technisch hochwertige Produkte ausgerichtet.

Die M.Tech AG ist wie Dambach einer der Marktführer im Bereich Intelligente Verkehrssysteme. Über die Signalbau Huber GmbH und ihre Tochterunternehmen deckt sie das gesamte Spektrum moderner Straßenverkehrstechnik ab, von der Verkehrsdatenerfassung und -verarbeitung über Signalanlagen und Wechselverkehrszeichen bis hin zur Verkehrssteuerung und -information. M.Tech gehört mehrheitlich zur Swarco-Gruppe, die zirka 80 Prozent der Anteile hält. Als Konzernzentrale mit Sitz in Wattens, Tirol, verwaltet die Swarco-Holding sämtliche Beteiligungsgesellschaften der vor 40 Jahren gegründeten Firmengruppe. Die Swarco Unternehmensgruppe ist mit über 60 Firmen an Standorten in Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Italien, USA, Saudi Arabien, Russland, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Slowakei, China und Guatemala vertreten.

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