Lenze steigert Umsatz

Ergebnis mehr als 40 Prozent gewachsen

Die Lenze-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013/2014 vom Mai 2013 bis April 2014 ihren Umsatz um knapp vier Prozent auf 610,0 Millionen Euro gesteigert. Trotz des herausfordernden Marktumfelds konnte das Unternehmen die Profitabilität zu steigern. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird nun mit 42,7 Millionen Euro beziffert - das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Lenze als weltweit agierender Spezialist für innovative Antriebs- und Automatisierungslösungen - Motion Centric Automation - nutzt im Rahmen dieser erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensstrategie die Impulse aus den Emerging Markets und aus ausgewählten Branchen für eine nachhaltig positive Entwicklung.

Gute und international breite Aufstellung

Eine "außergewöhnliche Solidität und Finanzkraft" bestätigte der Lenze-CEO Christian Wendler, der das Unternehmen seit Januar 2014 führt. Lenze will weiter aus eigener Stärke wachsen und gezielte Marktakzente setzen. (Foto: P. Born)

Der seit dem 1. Januar 2014 amtierende Vorstandsvorsitzende Christian Wendler, der auf den in den Ruhestand verabschiedeten Dr. Erhard Tellbüscher gefolgt war, zieht aus der Entwicklung im Geschäftsjahr eine positive Bilanz: "Unsere Investitionen, das hervorragende Portfolio, aber auch unsere Ideen für neue Leistungen für unsere Kunden sowie das fundierte Know-how, die hohe Motivation und die Flexibilität unserer Mitarbeiter sind eine solide Basis für die positive Entwicklung unseres Unternehmens. So konnten wir im laufenden Jahr das Geschäftsvolumen in allen Regionen steigern."

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Lenze hat eine starke Marktstellung in den Industrieländern und seit 2013 auch in der Türkei, als Knotenpunkt für den Nahen Osten, sowie in den Emerging Markets. Hier wächst die Präsenz der Lenze-Gruppe vor allem in China, Indien und Brasilien. Die große Bedeutung dieser aufstrebenden Märkte, in denen zusammen bereits seit 2009 das größte Fertigungsvolumen des Maschinenbaus realisiert wird, soll auch weiterhin wachsen.

Attraktiver Arbeitgeber für Ingenieure

Schlüsselfaktor der erfolgreichen internationalen Aufstellung als spezialisiertes und innovationsstarkes Technologieunternehmen ist die herausragende Arbeit der Mitarbeiter. Die Attraktivität der Lenze-Gruppe für die besten Mitarbeiter ist vor diesem Hintergrund wesentlich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt Lenze zum wiederholten Male das Siegel "Top Arbeitgeber für Ingenieure", das durch das Top Employers Institute vergeben wird. Das Nachrichtenmagazin Focus hat die Lenze-Gruppe erneut als "Top nationaler Arbeitgeber 2014“ ausgezeichnet. Die Zahl der zum Geschäftsjahresende in der Lenze-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter ist um zwei Prozent auf aktuell 3.353 gestiegen; in Deutschland sind es allein 1.719 Mitarbeiter. Um qualifizierte und engagierte Mitarbeiter langfristig für das Unternehmen zu gewinnen und die Attraktivität dauerhaft zu sichern, setzt das Unternehmen auf eine familienorientierte Personalpolitik.

Chancen aus Megatrends

Für Lenze ergeben sich klare Entwicklungschancen aus den übergeordneten Megatrends. Gerade die Globalisierung mit einer zunehmenden weltweiten Verflechtung, die dringende Notwendigkeit zur Umwelt- und Ressourcenschonung sowie die vielen Technologieentwicklungen mit rasanten Entwicklungssprüngen werden die weltweiten Geschäftsaktivitäten weiter prägen. Für Maschinen­bauer wachsen die Anforderungen an eine weltweite Vernetzung und eine gesteigerte Energieeffizienz. Auch die stetig neuen technologischen Entwicklungen und Innovationen, wie die Robotik oder das Internet der Dinge, treiben die Entwicklungsarbeit der Maschinenbauer. Daraus erschließen sich für die Lenze-Gruppe als Anbieter von Antriebs- und Automatisierungslösungen beziehungsweise -systemen große Möglichkeiten, insbesondere in den Branchen Consumer Goods, Intralogistik und Automotive.

Aus Tradition solide und stabil

Die solide Vermögenslage der Lenze SE ist Resultat der positiven Finanz- und Ertragsentwicklung. Mit einem Eigenkapital von 259 Millionen Euro verbleibt die Eigenkapitalquote trotz des Anstiegs der Bilanzsumme bei 62 Prozent. Die Quote ist damit auf dem hohen Niveau stabil. Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurde ein Brutto-Cashflow vor Steuern von 41,2 Millionen Euro erwirtschaftet; im Vorjahr waren es 31,3 Millionen Euro. Die solide Finanzpolitik und finanzielle Stabilität sichern der Lenze-Gruppe auch in dem anspruchsvollen Marktumfeld weiterhin ausreichend Kraft für eine erfolgreiche Investitionstätigkeit und nachhaltiges Wachstum. pb

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