Jahresergebnis

Lenze blickt auf positives Geschäftsjahr zurück

Lenze blickt auf ein dynamisches und ereignisreiches Geschäftsjahr 2018/2019 zurück. Es war einerseits geprägt von einer sich im Verlauf des Jahres 2019 weltweit abschwächenden Konjunktur. Außerdem steigerte das Unternehmen seine Investitionen auf Rekordniveau.

Lenze blickt auf ein dynamisches und ereignisreiches Geschäftsjahr 2018/2019 zurück. © Lenze

Lenze gelang es laut Mitteilung, den Konzernumsatz um 6,3 Prozent auf eine neue Höchstmarke von 787,6 Millionen Euro zu steigern. Zu dem Wachstum trugen alle Regionen der Lenze-Gruppe (Europa, Amerika, Asien) bei. Die Beiträge aus dem Geschäft mit Kunden aus den fünf Fokusindustrien von Lenze – Automotive, Consumer Goods, Converting & Printing, Intralogistics und Textile – waren, wie geplant, wichtige Wachstumstreiber.

Die Lenze-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr finanziell und personell massiv in den Kompetenzausbau investiert. Die Nettoinvestitionen wurden im Geschäftsjahr 2018/2019 auf ein neues Rekordniveau von 37,5 Millionen Euro gesteigert und übertrafen den Wert des Vorjahres um 72 Prozent (Vorjahr: 21,8 Millionen Euro). Um dem Wachstumskurs und den veränderten Anforderungen an die Kompetenzen im Zeitalter der Digitalisierung gerecht zu werden, wurden in Schlüsselbereichen zahlreiche neue Mitarbeiter eingestellt, so dass die Mitarbeiterzahl zum Geschäftsjahresende auf 3.969 (Vorjahr: 3.739) anstieg.

Wachstum und Kompetenzausbau in der Ergebnisentwicklung
Der klare Wachstumskurs sowie der finanzielle und personelle Ausbau von Kompetenzen zeigen sich im Geschäftsjahr 2018/2019 auch in der Ergebnisentwicklung. Diese blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück. So lag das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und Einmaleffekten bei 52,4 Millionen Euro. Nach ergebnismindernden Einmaleffekten belief sich das EBIT auf 35,5 Millionen Euro. (Vorjahr: 65,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Einmaleffekten belief sich auf 6,7 Prozent. Das Konzernergebnis vor Abzug von Fremdanteilen betrug im Berichtsjahr 21 Millionen Euro nach 47,2 Millionen Euro im Vorjahr.

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„Für die Zukunft gerüstet“
Der Vorstand sieht Lenze für eine erfolgreiche mittelfristige Entwicklung weiterhin gut gerüstet. Entsprechend erklärt der Vorstandsvorsitzende Christian Wendler auf der diesjährigen SPS-Messe in Nürnberg: „Im vergangenen Jahr haben wir deutlich in den Auf- und Ausbau unserer Kompetenzen investiert. Das hat 2018/2019 dazu geführt, dass sich unser positives Ergebnis reduziert hat. Gleichzeitig haben wir damit wichtige Grundlagen geschaffen, um unsere führende Rolle im Bereich der Automation auszubauen, und werden die Früchte unserer optimierten Aufstellung in der Zukunft ernten.“

Im Hinblick auf die kurzfristigen Chancen und Risiken ergänzt er: „Für unsere Branche wird es in nächster Zeit wirklich spannend. Denn den Chancen aus der digitalen Transformation stehen gewichtige Risiken aus einer weitergehenden konjunkturellen Abschwächung weltweit, aus Handelskonflikten oder auch Wirtschaftskrisen gegenüber.“

Der Branchenverband VDMA blickt entsprechend zurückhaltend in die Zukunft des Maschinenbaus. Für die Produktion 2019 wird ein Rückgang von 1,6 % und für 2020 sogar ein Minus von 2,0 % erwartet. „Lenze ist gut gerüstet, um sich auch in rauer See gut zu behaupten. Unsere Marktanteile im Systemgeschäft sowie in Asien werden wir weiter steigern können und sehen insofern weiterhin mittelfristige Wachstumspotenziale für Lenze“, fasst Christian Wendler den Ausblick von Lenze zusammen. as

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