Kuka-Leichtbauroboter holt Design-Award

Höchstes Lob für einen Beau

Der Leichtbauroboter LBR iiwa des Augsburger Roboter- und Anlagenbauers Kuka wurde mit dem "red dot award" für Produktdesign ausgezeichnet. Dabei konnte der LBR iiwa sogar den begehrten "red dot: best of the best" für höchste Designqualität mit nach Hause nehmen.

Freuten sich über den Designpreis für den LBR iiwa (v.l.): Achim Heinze, Jordi Torres, Dieter Schaab, Mario Selic und Andre Reekers. (Fotos: Kuka)

Mit der "red dot gala" Anfang Juli in Essen wurde der krönende Abschluss des Wettbewerbs gefeiert. Industriedesigner Mario Selic aus Augsburg hat die "red dot trophy" für Kuka entgegen genommen.

Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit hatten bei der Gestaltung des LBR iiwa, der als erster industrietauglicher Leichtbauroboter für die direkte Interaktion mit dem Menschen konzipiert wurde, von Anfang an oberste Priorität. "Das geschmeidige, organische Design ist dem menschlichen Arm nachempfunden und erinnert an Muskeln", erklärt Mario Selic, der als Industriedesigner maßgeblich an der Gestaltung des Leichtbauroboters beteiligt war. "Das gibt dem Roboter ein lebendiges, dynamisches Erscheinungsbild und zeigt seine Flexibilität.Der LBR iiwa kommt bewusst ohne harte Kanten aus. Um ihm dennoch ein markantes Wiedererkennungsmerkmal zu geben, wurden sanfte Kanten in einem sehr flachen Winkel gewählt, die der Anwender nicht spürt, aber sieht."

Die erneute Auszeichnung für Kuka ist das Ergebnis einer engen Verknüpfung von Design-Know-how und Ingenieurskunst. Bei der Entwicklung neuer Produkte wird der Industriedesigner Mario Selic schon in einem sehr frühen Stadium hinzugezogen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit sei, dass die Roboter nicht nur gut aussähen, sondern auch in mechanischer Hinsicht best of the best seien.

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bw

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