News

Keramikspindeln von Maxon: Ruckfreier Anlauf

Maxon: Neue Keramikspindeln für dynamische Anwendungen.

Mit den Spindelgetrieben GP 8 S und GP 16 S erweitert Maxon das Programm und führt Keramikspindeln auf dem Markt ein.

Das GP 16 S mit Keramikspindel reiht sich in die bestehenden 16er Spindelgetriebe ein und überträgt mit der einzigartigen metrischen M6-Keramikspindel im Kurzzeitbetrieb bis zu 315 Newton. Diese Axialkräfte werden über Axial-Kugellager in der Getriebe-Abgangsstufe abgefangen. Die Vielzahl an Untersetzungsmöglichkeiten im integrierten Planetengetriebe ermöglicht den Einsatz in hoch dynamischen Anwendungen wie Fokussiersystemen oder Ventil- und Klappeneinstellungen.

Die kleinen acht Millimeter starken Spindelgetriebe GP 8 S stehen standardmäßig mit metrischer Stahlspindel oder Keramikspindel zur Verfügung. Die M3 mal 0,5 Millimeter Spindel ist für Vorschubkräfte bis 32 Newton im Kurzzeitbetrieb ausgelegt. Als Axiallagerung dienen zwei vorgespannte Radialkugellager. Aufgrund der sehr kompakten Bauform erreicht das Spindelgetriebe GP 8 S ein sehr hohes Kraft/Volumen Verhältnis, welches in Kollimatoren, Dosierpumpen und vielen weiteren Anwendungen gefragt ist.

Die Gewindespindeln aus Hochleistungskeramik Zirkondioxid (ZrO2) bieten gegenüber herkömmlichen Spindeln aus Stahl oder teuren Kugelumlaufspindeln zahlreiche Vorteile, die in der Anwendung entscheidend sein können. So hat die Keramikspindel nahezu keinen Slip-Stick-Effekt und läuft demzufolge ruckfrei an. Durch die hervorragenden Gleiteigenschaften und die hohe Verschleißfestigkeit der Keramikspindel lassen sich hohe Drehzahlen realisieren. Dies ermöglicht hoch dynamische, präzise Bewegungen. Die Lebensdauer der Keramikspindel liegt im Vergleich zur Stahlspindel um Faktoren höher; Voraussetzung ist die Wahl der passenden Mutter. bw

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

DC-Motor

Der Kräftige

Die drehmomentstarken, bürstenlosen EC-i-Motoren von Maxon Motor gibt es jetzt auch im kleinen Durchmesser – und in mehreren Varianten. Sie sind geeignet für Handgeräte sowie Anwendungen in der Robotik.

mehr...

Additive Fertigung

Großes kommt aus dem Drucker

Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP hat mit der Mecklenburger Metallguss einen großvolumigen 3D-Drucker entwickelt, mit dem Positivformen für den Guss von Schiffspropellern generativ hergestellt werden können.

mehr...
Anzeige
Anzeige