Kennzeichnungsaufdrucke am PC erstellen

Leibinger: Die Tinte im Blick

Leibinger hat das Arbeitsvorbereiter-Programm JETedit3 für den industriellen Ink-Jet-Drucker JET3 verbessert. Mit der Software lassen sich Kennzeichnungsaufdrucke losgelöst vom Drucker vorbereiten - zum Beispiel am PC im Büro - und via Ethernet- oder RS232-Verbindung an bis zu 16 Drucker senden. Das Unternehmen stellt auf der Interpack aus. Mit JETedit3 lassen sich Druckjobs mit Grafiken, Logos, variablen Daten, Codes, Texten, Mindesthaltbarkeitsdaten und vielem mehr an einem beliebigen PC vorbereiten, speichern oder kopieren und an die angeschlossenen JET3-Drucker senden. Das Programm bietet den Kunden jetzt dank zwei neuer Funktionen noch mehr Komfort und Effizienz bei der Erstellung von Kennzeichnungsaufdrucken.

JETedit3 ist jetzt günstiger erhältlich und wurde gleichzeitig verbessert. Die Software zeigt ab sofort den Tintentropfen-Verbrauch und die maximal mögliche Produktionsgeschwindigkeit an. (Foto: Leibinger)

Die erste neue Funktion dient der Ermittlung des Tintenverbrauchs. Im JETedit3-Programm ist ab sofort zu sehen, wie viele Tropfen Tinte ein Druckjob verbraucht. Somit kann schnell ausgerechnet werden, wie viele Kennzeichnungsdrucke zum Beispiel mit einem Liter Tinte realisiert werden können. Ein mühseliges manuelles Zählen der Druckpunkte für eine Verbrauchsberechnung entfällt.

Ab der aktuellen Version des Arbeitsvorbereiter-Programms ist außerdem die Funktion zur Berechnung der maximalen Produktionsgeschwindigkeit integriert. Es wird direkt angezeigt, welche maximale Geschwindigkeit mit den aktuell eingestellten Parametern erreicht wird. So kann unmittelbar kontrolliert werden, ob der Druckjob mit der Geschwindigkeit der Produktionslinie realisierbar ist. Der Gang vom Büro zum Kleinschrift-Tintenstrahldrucker zur Überprüfung sei so nicht mehr nötig. pb

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