Jungheinrich vermeldet positive Entwicklung

Weltmarkt für Flurförderzeuge legt zu

Der Jungheinrich-Konzern hat im zweiten Quartal 2014 an die positive Entwicklung zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres angeknüpft. Der wertmäßige Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr 2014 um sieben Prozent, während der Umsatz um neun Prozent zulegte. Das Ergebnis nach Steuern lag nach den ersten sechs Monaten um 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Produktionsstückzahlen stiegen im gleichen Zeitraum um 22 Prozent. Die gute Auftragslage wird durch den seit Ende Dezember 2013 um 20 Prozent gestiegenen Auftragsbestand belegt. Der Vorstand bestätigt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Nach oben: Der Weltmarkt für Flurförderzeuge legt um zehn Prozent zu. Davon profitiert auch Jungheinrich, der hier den neuen Schubmaststapler der Baureihe 1 vorstellt, der weniger Energie im Vergleich zu den Vorgängermodellen verbraucht. (Foto: Jungheinrich)

Das globale Marktvolumen für Flurförderzeuge erhöhte sich im ersten Halbjahr 2014 um zehn Prozent auf 556,8 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 507,8 Tausend Fahrzeuge). Europa, der Hauptabsatzmarkt für Jungheinrich, verzeichnete ebenfalls einen Anstieg von zehn Prozent. Dabei erhöhte sich die Nachfrage in Westeuropa um zwölf Prozent, das Marktvolumen in Osteuropa stieg leicht um ein Prozent. Die Märkte in Asien und Nordamerika entwickelten sich weiterhin positiv: Die Nachfrage in Asien stieg um 15 Prozent, der nordamerikanische Markt legte um acht Prozent zu.

Der wertmäßige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns, der alle Geschäftsfelder umfasst, lag im zweiten Quartal 2014 mit 646 Millionen Euro um elf Prozent über dem Vorjahreswert (582 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr 2014 stieg der Auftragseingang um sieben Prozent gegenüber dem Wert im Vorjahreszeitraum (1.169 Millionen Euro) auf 1.246 Millionen Euro an. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag zum 30. Juni 2014 mit 441 Millionen Euro um 75 Millionen Euro beziehungsweise 20 Prozent über dem Bestandswert zum Jahresende 2013. Die Auftragsreichweite lag weiterhin bei vier Monaten.

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Der Konzernumsatz lag im zweiten Quartal 2014 mit 602 Millionen Euro um sieben Prozent über dem Vorjahreswert (564 Millionen Euro). Kumuliert stieg der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2014 um neun Prozent auf 1.177 Millionen Euro (Vorjahr: 1.078 Millionen Euro). Die Erlöse in Deutschland legten in den ersten sechs Monaten 2014 um 6 Prozent auf 306 Millionen Euro zu (Vorjahr: 289 Millionen Euro). Die Auslandsumsätze stiegenum zehn Prozent auf 871 Millionen Euro (Vorjahr: 789 Millionen Euro). Besonders kräftig fiel der Anstieg des außereuropäischen Umsatzes mit 33 Prozent aus, getragen von einem starken Wachstum in Asien.

Der stark gestiegene Umsatz im Konzern ist im Wesentlichen auf die deutlich überproportional gestiegenen Erlöse im Neugeschäft zurückzuführen. Auch die Umsätze bei Miet- und Gebrauchtgeräten sowie im Kundendienst entwickelten sich positiv. Im ersten Halbjahr 2014 erzielte der Jungheinrich-Konzern im Neugeschäft eine Umsatzsteigerung um 14 Prozent auf 627 Millionen Euro (Vorjahr: 551 Millionen Euro). Das Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft wuchs insgesamt um sieben Prozent auf 208 Millionen Euro (Vorjahr: 195 Millionen Euro). Der Kundendienstumsatz erhöhte sich um 4 Prozent auf 356 Millionen Euro (Vorjahr: 343 Millionen Euro). Der Umsatz im Finanzdienstleistungsgeschäft stieg um sieben Prozent auf 283 Millionen Euro zu (Vorjahr: 265 Millionen Euro).

Für den weiteren Geschäftsverlauf des Jahres 2014 geht Jungheinrich von einer anhaltenden Erholung der Weltwirtschaft mit einer gegenüber dem Vorjahr merklich positiveren Entwicklung im Euroraum aus. Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2014 eine weitere Steigerung des weltweiten Marktvolumens für Flurförderzeuge. Auch der Markt in Europa dürfte sich - mit Westeuropa als Wachstumstreiber - aus heutiger Sicht weiterhin positiv entwickeln, wenn auch weniger dynamisch als bisher. Abzuwarten bleibt dabei, welche Auswirkungen sich für die wirtschaftliche Entwicklung aus dem weiteren Verlauf der Ukraine-Krise ergeben. In Asien dürfte das Marktwachstum ebenso anhalten. Dies gilt auch für Nordamerika, wenn auch mit etwas nachlassender Dynamik.

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes bei Jungheinrich: "Vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunktur- und Markteinschätzungen, der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2014 sowie auf Grundlage des weiter gestiegenen Auftragsbestandes bestätigen wir unsere Prognosen für Auftragseingang, Konzernumsatz und EBIT im laufenden Geschäftsjahr. Auftragseingang und Konzernumsatz dürften sich in einer Bandbreite von 2,4 bis 2,5 Milliarden Euro bewegen. Das EBIT sollte bei einem Wert zwischen 175 Millionen Euro und 185 Millionen Euro liegen."

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Logistiksystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt. pb

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