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Isra Vision: Scan-Sensor erlaubt den "Griff in die Kiste"

Stationäre über der Kiste: Shapescan3D von Isra Vision.

Der "Griff in die Kiste" gehört zu den anspruchsvollen Roboterapplikationen. Bisher gibt es nur wenige Roboterinstallationen mit dieser Funktion, da höchste Anforderungen an die Robustheit sowie die Taktzeit gestellt werden. Mit dem Sensor Shapescan3D stellt Isra Vision eine Lösung für das "Bin Picking" zur Verfügung, die nun konsequent weiterentwickelt wurde. Die Anwendung macht eine aufwendige Mechanik zur Vereinzelung von Bauteilen oder den alternativen manuellen Einsatz für die Sortierung überflüssig. Darüber hinaus ermöglicht das "Plug & Automate"-Konzept auch Anwendern ohne Expertenwissen eine Installation und Inbetriebnahme dieser Lösung.

Das Know-how für den automatisierten "Griff in die Kiste" wird über "Plug & Automate" den Anwendern unmittelbar zur Verfügung gestellt. Diese können die Lösungen mit dem Sensor selbst installieren und in Betrieb nehmen. Mit einfacher Parametrierung anstelle umständlicher Programmierung wird die 3D Roboterführung gestartet. Anwender sind nun nicht mehr auf Experten angewiesen, um ihre Anlagen zu automatisieren.

Der Sensor kann stationär über der Kiste befestigt werden. Eine aufwändige Kinematik zum Verfahren des Sensors ist nicht notwendig. Dabei hat er standardmäßig Kisten mit einer Größe bis zu 1.200 mal 1.000 mal 800 Millimeter komplett im Blick. Die Arbeitsentfernung beträgt 2.000 Millimeter. Das flexible System auf GigE-Basis arbeitet schnell: Die Scanzeit des Gesamtvolumens dauert minimal eine Sekunde. Die strukturierte Beleuchtung sorgt für schnelle Bildaufnahmen, ohne die Notwendigkeit einer Verschiebung von Sensor, Roboter oder Container. Der Sensor sei unempfindlich gegenüber Umgebungslicht. Außerdem erfolgen die Messungen unabhängig von der Farbe der Bauteile.

Das System liefert eine hohe Genauigkeit und kann auch verschiedene Bauteilentnahmen mit einem Scan realisieren, dadurch wird die Taktzeit deutlich verkürzt. bw

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