Industrie 4.0: Das Buch zum Trend:

Drei Autoren, das Thema

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Thema Industrie 4.0. Nun mehr ist sie volkswirtschaftlich in aller Munde. Worin der klare Nutzen liegt und auf was es ankommt hat IPA-Institutsleiter Professor Thomas Bauernhansl gemeinsam mit Professorin Birgit Vogel-Heuser von der TU München und Professor Michael ten Hompel von der TU Dortmund im Buch "Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik" zusammengetragen.

Neues Buch: Industrie 4.0 in der Praxis für 59.99 Euro von Springer.

Bereits im Jahr 1992 hatte der damalige Institutsleiter des Fraunhofer IPA und späterer Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Hans-Jürgen Warnecke, in dem Buch "Die Fraktale Fabrik" Erfahrungen und Gedanken zur Unternehmensführung und Organisation als Vorbote der vierten industriellen Revolution verfasst. "Das Konzept der Fraktalen Fabrik, das Herr Warnecke beschreibt, ist aktueller denn je und sinnstiftend für viele Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland und auf der ganzen Welt", weiß Professor Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA. Für ihn zeigt sich die visionäre Kraft dieses Organisationsmodells in vielen Veränderungsprozessen hin zu agilen und flexiblen Produktionsstrukturen. Genau hier setzt Bauernhansl an und schafft den Transfer vom wissenschaftlichen Denken hin zur wirtschaftsnahen Umsetzung.

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"Mit unserem neuen, sehr praxisorientierten Buch wollen wir den Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, für sich selbst herauszufinden, welcher zusätzliche individuelle Gestaltungsspielraum durch Industrie 4.0 möglich wird. Sie sollen einschätzen und sinnvoll entscheiden können, welche Produkte und Lösungen sie tatsächlich brauchen und welche Herausforderungen sie mit den bereits vorhandenen Ressourcen meistern können," ist Bauernhansl überzeugt. In Zeiten inflationärer Verwendung und einer damit einhergehenden Gefahr der Verwässerung dieses Trendbegriffes geht es für ihn vor allem darum, Klarheit zu schaffen, Leitplanken zu setzen und Orientierungshilfen zu geben.

Auf 560 Seiten diskutiert er mit den beiden anderen Herausgebern über die wichtigsten Fragen aus Sicht der Wirtschaft und stellt einen Fahrplan für eine erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 vor.

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