handling award 2017 verliehen

Bühne frei für die Sieger

Es gab viele strahlende Gesichter, als am 10. Oktober auf der Motek zwölf Unternehmen für herausragende Produkte und Systemlösungen mit dem handling award 2017 geehrt wurden. Außerdem wurde Manfred Bär mit dem Ehrenpreis für das Lebenswerk ausgezeichnet.

Alle glücklichen Gewinner des handling award 2017 auf der Bühne.

Bereits zum vierten Mal hat die Fachzeitschrift handling auf der Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung den handling award in vier Kategorien sowie den Ehrenpreis für das Lebenswerk vergeben. „Von Anfang an schrieb es der handling award sich auf die Fahnen, hervorragende Produkte und Leistungen sowie nachvollziehbare Lebenswerke aus unserer Branche auszuzeichnen. Damit bewegt sich der handling award auf einem Qualitäts- und Glaubwürdigkeitslevel, das seinesgleichen sucht“, sagte Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeunternehmens P. E. Schall, in ihrer Ansprache.

Bereits zum vierten Mal haben WEKA BUSINESS MEDIEN in Kooperation mit dem Messeveranstalter P. E. Schall den handling award im Rahmen der Motek verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand auch 2017 – mittlerweile traditionell – am zweiten Messetag statt, auch Motek-Messechefin Bettina Schall sprach zu den Gästen. Wir haben die Feierstunde mit der Kamera dokumentiert.

Zahlreiche Unternehmen hatten sich mit ihren Innovationen beworben. Gesucht waren auch in diesem Jahr Produkte oder Lösungen aus den Kategorien „Handhabung und Montage“, „Automatisierung und Robotik“, „Qualität und Sicherheit“ sowie „Lagerung, Kommissionierung, Umschlag und Transport“. Am Ende waren es insgesamt 68 Einreichungen, mehr als ein Drittel davon, nämlich 28 Bewerbungen, lagen allein im Bereich „Automatisierung und Robotik“ vor. Folgende Kritierien waren für die Jury maßgeblich: Neuigkeit und Innovation, Marktfähigkeit, die Technologie musste überzeugend sowie ein erhöhter Kundennutzen erkennbar sein, eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Verbesserung des Produktionsablaufs und besonderes Alleinstellungsmerkmal musste erkennbar sein.

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Die fünfköpfige Jury - Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der Schmalz GmbH, Dr. Björn Hagemann, Leiter Entwicklung Mechatronik bei SEW-Eurodrive, Achim Gauß, Geschäftsführer der Zimmer Group sowie für die Veranstalter Edgar Grundler, Fachjournalist und Fachpresse-Referent beim Messeunternehmen Schall, sowie Petra Born als Chefredakteurin von handling – bewertete die Einreichungen. Am Ende vergab die Jury in jeder Kategorie wieder jeweils drei Gewinnerplätze. Der Laudator Prof. Jörg Franke und René Khestel, Geschäftsführer der WEKA BUSINESS MEDIEN, übergaben dann auf der Motek während der Feierstunde den strahlenden Siegern die Preise. Für die passende musikalische Stimmung sorgten die Percussion Artists, die die Sieger mit einem Trommelwirbel auf die Bühne begleiteten.

Ehrenpreis für das Lebenswerk für Manfred Bär

Manfred Bär erhielt den Ehrenpreis für das Lebenswerk. Laudator war Edgar Grundler, Mitglied der Jury.

Der jährlich verliehene „Ehrenpreis für das Lebenswerk“ ging in diesem Jahr an Manfred Bär, den Geschäftsführer der IEF-Werner GmbH. Manfred Bär trat 1981 als Konstruktionsleiter in das im Jahr zuvor gegründete Unternehmen IEF-Werner ein. Mit dem Aufstieg der IEF-Werner zu einem anerkannten Spezialisten im Bereich der automatisierten Handhabung und Montage gingen auch seine Karrierestufen einher. Der Funktion des Prokuristen (ab 1985) folgte 13 Jahre später die Berufung zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer. Seit fast 20 Jahren lenkt Herr Bär nun erfolgreich die Geschicke des Unternehmens. Sein Interesse und seine Begeisterungsfähigkeit für technische Fragestellungen und Lösungen haben dabei nicht an Elan verloren.

„Diese Geschichte hat sehr viel mit dem Schwarzwald und den sprichwörtlichen Tugenden seiner Bevölkerung zu tun, ohne dabei in die bekannten Klischees zu verfallen“, sagte Edgar Grundler, der die Ehrenrede für den Preisträger hielt. „Und doch sind es eben solche Attribute wie Affinität zur Feinmechanik und Feinpräzisionstechnik, Fleiß, Geradlinigkeit, gelebte Bescheidenheit, die wie die Faust aufs Auge zum dem Jahr 1951 in Furtwangen im Schwarzwald geborenen Tüftler und späteren Unternehmer Manfred Bär passen.“

In seiner Dankesrede betonte Manfred Bär, dass es allerdings nicht nur der ihm zugeschriebenen Tugenden bedürfe, um Herausragendes zu leisten, sondern auch eines passenden Umfelds: „Einer hervorragenden Mannschaft, die mitzieht, und die habe ich in der IEF-Werner GmbH. Im privaten Bereich jemand, der das Risiko mitträgt und Verständnis hat, wenn mal die halbe die Nacht Ideen gewälzt werden – und dies habe ich mit meiner Frau.“

Die Preisträger im Überblick

Gäste und Gewinner verfolgen die Veranstaltung im Foyer der Messe Stuttgart mit großem Interesse.

Zu den Preisträgern in der Kategorie Handhabung und Montage wurden von der Jury die Daimler AG Mercedes-Benz Cars (1. Platz ), eine Forschernachwuchsgruppe der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg (2.) und das Institut für Feinwerktechnik und Elektronik-Design der TU Dresden (3.) ernannt.

In der Gruppe Automatisierung und Robotik vergab die Jury die Auszeichnungen an Magazino GmbH (1. Platz), SK-Technologies GmbH (2.) sowie das FZI Forschungszentrum Informatik (3.).

Der Bereich Qualität und Sicherheit hat in diesem Jahr folgende Sieger: JAKOB Antriebstechnik GmbH (1. Rang), ELOKON GmbH (2.) und SSP Safety System Products GmbH & Co. KG (3.).

In der vierten Kategorie Lagerung, Kommissionierung, Umschlag und Transport wählte die Jury HOERBIGER Automotive Komfortsysteme GmbH auf Rang 1, Linde Material Handling GmbH auf Rang 2 und HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG auf Rang 3.

Mit dem Ehrenpreis für das Lebenswerk wurde Manfred Bär, Geschftsführer von IEF-Werner ausgezeichnet.

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