Gold gleich tonnenweise

Aero-Lift hebt den Schatz

Für das Handling von Goldbarren ist Aero-Lift Vakuumtechnik Spezialist. Im Entwicklungszentrum wird der Flexi-Lift den Erfordernissen in den Tresoranlagen angepasst. Auf Rollen kann das Hebegerät durch die teilweise schmalen Zugänge und zwischen den dicht gestapelten "Gold-Regalen" bewegt werden. Der Knickarm-Ausleger macht das Gerät höchst flexibel. So werden auch Barren, die in tiefen Kisten liegen, stabil angesaugt, herausgehoben und auf dem Hubtisch zum Nachwiegen platziert. Der Mitarbeiter regelt den Ablauf mühelos mit der Einhand-Bedienung und einer Hebel-Funktion in ergonomisch gesunder Körperhaltung.

Täglicher Umgang mit dem Goldschatz: Flex-Lift von Aero-Lift. (Fotos: Aero-Lift)

Weltweit lagern zig-tausend Tonnen Gold als Währungsreserven in den Tresoren der Zentralbanken. Nach aktueller Schätzung verfügen die USA über rund 8200 Tonnen, Deutschland über 3400 Tonnen, Russland über 1000 Tonnen und die Schweiz über 1000 Tonnen Gold. Der Preis wird durch den Kurswert bestimmt. In den vergangenen Monaten schwankte der Preis für einen Goldbarren mit einem Standard-Gewicht von 12,5 Kilo zwischen 380.000 Euro bis 410.000 Euro.

Nicht nur der Goldpreis ist in Bewegung. Ein Großteil der deutschen Goldreserven liegt in den Tresoranlagen anderer Länder. Rund 120.000 Goldbarren liegen zum Beispiel in der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve, kurz FED. Entscheiden die Chefs der Regierungen und Zentralbanken, aus strategischen Gründen einige Tonnen Gold in ein anderes Land zu transportieren, sind die Mitarbeiter - die "Verwalter der Schatzkammern" - gefordert. Der logistische Aufwand ist enorm. Unter Wahrung strengster Sicherheitsvorkehrungen müssen die kostbaren Barren gewogen und geprüft, verpackt, transportiert und im neuen Tresorraum erneut nachgewogen und eingeräumt werden.

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Die Oberflächen der wertvollen Hebegüter weisen durch unterschiedliche Prägungen - Seriennummer, Logo der Prägeanstalt, Materialdaten - leichte Wölbungen und Unebenheiten auf. Ein "Original-Muster" aus dem Tresorraum haben die Konstrukteure allerdings nicht zur Verfügung. Stattdessen wird im Entwicklungszentrum in Binsdorf mit eigens geschmiedeten Goldbarren-Imitaten getestet. Durch die hohe physikalische Dichte des Edelmetalls misst der trapezförmige Standard-Barren nur 220 mal 78 Millimeter wiegt aber stattliche 12,5 Kilogramm. Für die Konstrukteure muss hier das richtige Verhältnis zwischen Hubschlauchfläche und Saugfläche berechnet werden. Das weiche Moosgummi passt sich der Oberfläche an. So gelingt das Handling der Goldbarren prozesssicher, zügig und präzise - das kostbare Edelmetall kommt bestens behütet an seinen neuen Bestimmungsort. bw

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