Für rasantes Bin Picking

Stereo-3D-Kamera beschleunigt den Griff in die Kiste

Mit der Stereo-3D-Kamera Ensenso zeigt IDS eine industrietaugliche Lösung für Robot-Vision-Anwendungen. Die Kamera sei einfach zu integrieren, mache aufwändige Technik überflüssig und setze auch bei der Schnelligkeit neue Maßstäbe. Selbst komplexe Anforderungen wie der Griff in die Kiste seien damit wirtschaftlich, prozesssicher und mit vergleichsweise hohen Taktraten realisierbar. Die bsAutomatisierung nutzt beispielweise bereits die Vorteile der Ensenso und setzt die Stereokamera in ihren standardisierten Bin-Picking-Zellen ein. Die Roboterzellen erreichen Taktzeiten von weniger als zehn Sekunden, was mit herkömmlichen Lösungsansätzen, etwa dem Lichtschnittverfahren, nicht zu realisieren wäre.

Die Stereo-3D-Kamera Ensenso mit integriertem Patternprojektor will den Griff in die Kiste wirtschaftlich machen.

Die Ensenso - erhältlich mit USB- und demnächst auch mit GigE-Anschluss - ist ein Novum auf dem Markt, denn sie integriert nicht nur zwei Global Shutter CMOS-Sensoren mit WVGA-Auflösung und eine leistungsfähige Software in einem kompakten Gehäuse, sondern auch einen Infrarot-Patternprojektor. Dieser wirft ein zufälliges Punktmuster auf das aufzunehmende Objekt, womit auf dessen Oberfläche nicht oder schwach vorhandene Strukturen ergänzt beziehungsweise hervorgehoben werden. Das Objekt wird dann von den beiden Bildsensoren entsprechend des Stereo-Vision-Prinzips erfasst, und mittels der geometrischen Zusammenhänge der Triangulation werden schließlich für jeden Bildpunkt die 3D-Koordinaten rekonstruiert beziehungsweise berechnet.

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Selbst wenn relativ monotone Bauteile in der Kiste aufgenommen werden, lässt sich so ohne zusätzlichen technischen Aufwand ein praktisch lückenloses, vollflächiges und detailreiches 3D-Bild generieren. Das alles funktioniert in wenigen Millisekunden. Damit lassen sich die Ansprüche an Taktrate, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Robot-Vision-Applikationen unter den sprichwörtlichen Hut bringen. Die Kamera ist für Arbeitsabstände von 260 bis 1.400 Millimeter und für variable Bildfelder konzipiert. Mit den angebotenen Brennweiten von 3,6 bis 16 Millimeter lässt sich ein breites Entfernungs- und Größenspektrum abdecken. Trotz der beiden Sensoren und des eingebauten Projektors misst sie nur rund 150 mal 45 mal 45 Millimeter. pb

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