Zulieferindustrie

FMB Süd mit erweitertem Vortragsprogramm

Zu den Neuheiten der FMB Süd im kommenden Jahr gehört ein messebegleitendes Vortragsprogramm zu drei Themenbereichen, die in der Industrie zurzeit stark diskutiert werden.

Der Veranstalter rechnet mit rund 200 Ausstellern, die den Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen für Maschinenbau und Industrie vorstellen. © Clarion Events

Die dritte FMB-Süd, die am 20. Februar 2019 in Augsburg startet, wird einen kompakten und intensiven Überblick über die Zulieferindustrie des Maschinen- und Anlagenbaus geben. Der Veranstalter rechnet mit rund 200 Ausstellern, die den Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen für Maschinenbau und Industrie vorstellen. Christian Enßle, Portfolio-Manager von Messeveranstalter Clarion: „Viele Aussteller kommen aus der Region. Ein in etwa gleich großer Anteil ist aber in Nordrhein-Westfalen zu Hause, stellt seit Jahren auf der FMB in Bad Salzuflen aus und möchte in Augsburg seine Vertriebsaktivitäten und Kontakte in der Südhälfte Deutschlands intensivieren.“

Mehr Vorträge, mehr Platz
2019 soll das Vortragsprogramm inhaltlich erweitert und auf vergrößerter Fläche präsentiert werden. Die Veranstalter haben – in Abstimmung mit Kooperationspartnern und Ausstellern – drei Themenschwerpunkte definiert, zu denen es jeweils einen Block mit mehreren Vorträgen geben wird.

Das erste Thema – Predictive Maintenance – ist für die gesamte Industrieproduktion und nicht nur für den Maschinenbau interessant, weil eine vorausschauende Wartung Stillstandzeiten senkt und die Produktivität steigert. Zudem gilt die Predictive Maintenance als Pionier-Anwendung für Industrie-4.0-Konzepte.

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Die Vernetzung der Fabrik als zweiter Schwerpunkt des Vortragsprogamms ist nichts anderes als die Digitalisierung auf Shopfloor-Ebene: ein Thema, mit dem sich zurzeit nahezu jedes Industrieunternehmen beschäftigt. Auf der FMB-Süd werden konkrete, praxisorientierte Beispiele für eine solche Vernetzung vorgestellt.

Als drittes wird es einen ebenfalls praxisnahen Vortragsblock zum Additive Manufacturing geben. Viele Unternehmen nutzen diese Fertigungsverfahren auch für (Klein-)Serienprodukte aus Kunststoff und Metall. Und es wird in Augsburg am richtigen Ort diskutiert, weil in der Region ein hohes Maß an Forschungs- und Produktionskompetenz in der Werkstofftechnik und auch bei innovativen Verarbeitungstechnologien vorhanden ist. Zudem konzentrieren sich auf der Technologieachse Süd die Schlüsselbranchen für die Anwendung von additiven Fertigungsverfahren, insbesondere die Luftfahrt- und die Automobilindustrie.

Die Planung der Inhalte zu den drei Themenschwerpunkten ist zurzeit in vollem Gange. Christian Enßle: „Zentrales Kriterium ist die Praxisorientierung: Die Messebesucher sollen konkrete Ideen und Anregungen mitnehmen, die sie in ihrer eigenen Produktion umsetzen oder bei der Maschinenkonstruktion nutzen können.“ as

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